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Stadt Kempen
"Adventchen" reiht sich in die Maskottchen der Judenstraße ein

Stadt Kempen: "Adventchen" reiht sich in die Maskottchen der Judenstraße ein
Freuten sich gestern über die erfolgreiche dritte Enten-Aktion (von links): Beatrice Ruppert, Susanne Bornkopp, Klaus Manke, Ellen Rennett, Stephan Bunse, Jürgen Fritzsche und Monika Deichmann. FOTO: Kaiser
Stadt Kempen. Die Händlergemeinschaft der Kempener Einkaufsstraße verteilte gestern die Preise an die Gewinner der dritten Baustellenaktion. Von Silvia Ruf-Stanley

Jetzt ist es sozusagen offiziell: Die dritte Ente der Judenstraße heißt "Adventchen". Damit reiht sie sich in das schon bestehende Team von "Judinchen" und "Buddelino" ein. Die Aktion, an die Kunden während der Bauarbeiten kleine Plastikenten als Maskottchen der Neugestaltung der Kempener Einkaufsstraße zu verschenken, habe sich zum Selbstläufer entwickelt, berichtete Stephan Bunse von der Händlergemeinschaft gestern bei der Gewinnübergabe. "Adventchen" verdankt seinen Namen Jürgen Fritzsche. Der Kempener hatte damit den passenden Namen für das am Nikolaustag verteilte Entchen gefunden und durfte sich als Preis dafür über ein Telefon-Set freuen.

Dieses Mal beteiligten sich 382 Kunden an dem Namenswettbewerb. Aus diesen wurden drei Gewinner gezogen. Ellen Rennett war auf den Namen "Ente Klaus" gekommen. Monika Deichmann hatte "Malte" und Klaus Manke "Junientchen" vorgeschlagen. Auch sie erhielten für ihre kreativen Namensschöpfungen attraktive Preise, die von den Händlern der Judenstraße gespendet worden waren.

Eine letzte Enten-Aktion soll es geben, wenn im Sommer kommenden Jahres die Bauarbeiten beendet sind. Man darf gespannt sein, welche Verkleidung sich dann Stadtwerke und Händler für das Federvieh einfallen lassen.

Bei der gestrigen Preisverleihung wurde auch der Fortgang der Bauarbeiten angesprochen. Großes Lob der Einzelhändler ging an die gute Organisation von Verwaltung, Stadtwerken und Baufirma Hamelmann. Aber auch an die Händler selbst wurden gelobt, weil sie sich immer wieder etwas Neues einfallen ließen, um die Bauarbeiten erträglich zu machen. Die Malaktion der Kinder auf der Straße wurde ebenso begrüßt wie das Baggerfest im vorigen Sommer.

Jürgen Fritzsche erzählte, dass er während der Bauarbeiten bei Stadtrundgängen mit seinem Enkel immer eine halbe Stunde mehr einplanen musste. Viel zu interessant waren die Bagger und die Lastwagen, die sich da bewegen. Die Freundlichkeit der Bauarbeiter wurde gelobt, die neugierigen kleinen Baustellen-Besuchern gerne auch ihre Fahrzeuge erklärten.

Quelle: RP
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