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Stadt Kempen
Am Wochenende startet die Kempener Sommerkirmes

Stadt Kempen. Etwa 45 Schausteller haben sich angemeldet. Es wird bei den Fahrgeschäften einige neue Attraktionen geben. Von Silvia Ruf-Stanley

Vom kommenden Samstag, 18. Juni, bis einschließlich Dienstag, 21. Juni, geht es wieder rund in der Kempener Altstadt. Denn dann findet die traditionelle Sommerkirmes statt. Kempens Marktmeister Herbert Mohn ist es wieder einmal gelungen, viele attraktive Fahrgeschäfte in die Innenstadt zu holen. Da sich aber mittlerweile die Beliebtheit der Kirmes nicht nur bei den Kempenern, sondern auch bei Besuchern aus dem Umland herum gesprochen hat, muss er inzwischen aus den vielen Anfragen von Standbeschickern und Fahrgeschäften auswählen. In diesem Jahr sind es rund 45 Schausteller, die sich auf Buttermarkt, Judenstraße, Engerstraße und Viehmarkt verteilen. Dabei gibt es viele neue Attraktionen.

Der "Hawaii Swing" lädt erstmals auf dem Buttermarkt zu flotten, familientauglichen Runden ein. Ähnlich wie bei einem Musik-Express geht es über Berg und Tal rund. Allerdings sind die Gondeln frei hängend und so legen sie sich richtig in die Kurven und schlingern hoch und runter. Das ist aber eher etwas für schwindelfreie Fahrgäste.

"Psychodelic" ist eine ganz verrückte Sache. Denn man bekommt passend zur Flower-Power-Zeit eine 3D-Brille aufgesetzt - natürlich mit Blumen geschmückt - und begibt sich auf eine etwa 80 Meter lange Zeitreise in die 1970er-Jahre. Ältere Kirmesbesucher werden dabei wohl unwillkürlich "We are all in a Yellow Submarine" oder auch "Lucy in the Sky with Diamonds" summen. Auf dem Viehmarkt ist zum zweiten Mal der Auto-Scooter "Racing Cars" mit vielen Spezialeffekten wie Nebel-. Licht und Lasershow dabei. Eine Mischung aus Musik, flotten Sprüchen und rasanten Runden liefert das Fahrgeschäft "Break Dance". Sogar eine "fliegende Kuh" ist dabei. Man darf gespannt sein, was sich dahinter verbirgt. Kinderkarussells, ein Kinder-Autoscooter mit sprechenden Autos, ein neues Bungee-Trampolin, Entenangeln, Mandel- und Schießstand, Imbisse und vieles mehr machen die Kirmes komplett.

Neben den vielen neuen Schaustellern gibt es auch alte Bekannte. So etwa die Firma Voss aus dem benachbarten Kerken, die seit Jahrzehnten ihre beliebten Kinderkarussells auf dem Buttermarkt und Viehmarkt aufbaut. Da haben wohl teilweise schon die Eltern der jetzigen kleinen Kunden ihr Kirmes-Taschengeld ausgegeben. Familie Voss ist in der fünften Generation Schaustellerfamilie, die sechste ist bereits nachgewachsen. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg bauten sie ihr Karussell in Kempen auf. Ein solches Traditionsgeschäft ist auch die Mandelbrennerei Holz. Sie steht mit ihren süßen Leckereien auf dem Buttermarkt. Ebenfalls dort ist der Schießwagen von Familie Müller, auch sie ist schon seit Jahrzehnten Bestandteil der Kempener Kirmes.

Das ist Marktmeister Herbert Mohn auch noch wichtig: "Die Baustelle auf der Judenstraße stört nicht, da klappt die Kommunikation mit der Baufirma Hamelmann wie auch schon bei den vergangenen Krammärkten. Da kann man die Mitarbeiter von Hamelmann nur loben. Das funktioniert reibungslos."

Der Kirmesbetrieb beginnt an allen Tagen jeweils um 13 Uhr, um 22 Uhr schließen die Fahrgeschäfte und Buden.

Quelle: RP
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