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Neuer Gemeindereferent Bringt Viel Erfahrung Mit Nach Kempen
Andreas Bodenbenner wagt noch einmal den Neuanfang

Kempen. KEMPEN (rei) An sich ist das Verhältnis der Kempener zu allem, was aus Viersen kommt, bekanntlich nicht ganz spannungsfrei - erst recht, nachdem Kempen den Kreissitz vor 40 Jahren an den wenig geliebten Nachbarn verloren hat. Aber es soll auch positive Ausnahmen geben: Alt-Bürgermeister Karl Hensel kam einst als junger Stadtdirektor nach Kempen, stammt gebürtig aus Dülken und ging in Viersen zur Schule. Weiteres Beispiel: Propst Dr.

Thomas Eicker stammt aus Viersen und ging in Dülken zum Gymnasium. Und seit Anfang Januar ist ein weiterer Viersener in Kempen tätig. Beim Neujahrsempfang der katholischen Kirchengemeinde am morgigen Sonntag nach der heiligen Messe um 11 Uhr in der Paterskirche stellt sich Andreas Bodenbenner erstmals einem breiteren Kreis von Kempenern als neuer Gemeindereferent vor. Der 55 Jahre alte Sozialpädagoge und Theologe stammt aus Viersen, war zuletzt viele Jahre als Gemeindereferent in Dülken und Boisheim tätig.

Bodenbenner ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Seit 1986 ist er im Kirchendienst im Bistum Aachen, war zunächst Jugendbeauftragter im damaligen Dekanat Schwalmtal, dann Gemeindereferent in Mönchengladbach und zuletzt zwölf Jahre in Dülken und Boisheim. Dort ließ man den Hobbysportler - er ist begeisterter Jogger und Radfahrer, verbringt seinen Urlaub gern in den Bergen - nur ungern ziehen. Bei seinem sehr persönlichen Abschied in der Familienmesse in St.

Ulrich in Dülken-Busch im November floss auch die eine oder andere Träne bei seinen langjährigen Weggefährten. Der Fan von Borussia Mönchengladbach sucht noch einmal eine neue Herausforderung. Bodenbenner, der auch Notfallseelsorger und Koordinator der Notfallseelsorge auf Kreisebene ist, ist ein sehr offener, warmherziger Mann, der es versteht, auf Menschen zuzugehen. Er braucht die Begegnung mit Menschen und will noch viel bewegen. Mit seiner langjährigen Erfahrung in der kirchlichen Gemeindearbeit und Seelsorge will der 55-Jährige nun auch in Kempen Akzente setzen.

Er wird weiterhin mit seiner Familie in Viersen wohnen und - das hat er bereits angekündigt - ab und zu auch mal mit dem Fahrrad zur Arbeit nach Kempen kommen.

Quelle: RP
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