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Stadt Kempen
Angebliche Staatsanwältin mit Betrug gescheitert

Stadt Kempen. Zwei Senioren aus Kempen wurden am Donnerstag in den Mittagsstunden von einer angeblichen Staatsanwältin aus Berlin angerufen, die sich später als dreiste Betrügerin entpuppte.

Die Anruferin teilte mit, dass es ein Strafverfahren gebe, das durch die Zahlung einer bestimmten Geldsumme eingestellt werden könne. Das Geld solle möglichst schnell auf ein Konto im Ausland überwiesen werden. Genau wie bei den Anrufen falscher Polizeibeamter oder wie beim Enkeltrick handelt es sich auch hier um eine weitere Betrugsmasche, so teilte gestern die Kriminalpolizei mit. Wer ebenfalls solche oder ähnliche Anrufe erhält, sollte keinesfalls auf eine Forderung eingehen und irgendwelches Geld überweisen. Die Polizei empfiehlt, in einem solchen Fall Rat bei einem Verwandten oder Bekannten zu suchen oder einfach die Telefonnummer 110 zu wählen. Die Angerufenen in Kempen durchschauten den Trick, legten auf und informierten die Polizei. In einem der Fälle riefen die dreisten Betrüger erneut an, gaben sich als Polizeibeamte aus und drohten damit, eine Anzeige wegen Beleidigung der angeblichen Staatsanwältin zu erstatten und setzten das Opfer dadurch massiv unter Druck.

Betrüger suchen sich laut Erfahrung der Polizei meist Personen mit altmodisch klingenden Vornamen aus dem Telefonbuch heraus, weil sie davon ausgehen, bei ihren Geschäften mit arglosen Senioren zu tun zu haben.

(hd)
 
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