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Baby Der Woche
Anna kam vier Wochen zu früh

Kempen. Für Katharina Terhoeven und ihren Freund Christoph Stempel war es ein unerwartetes Babyglück. "Eigentlich wollten wir noch etwa zwei Jahre warten", berichtet die zufriedene frisch gebackene Mutter. Doch es hat wohl einfach so sollen sein. Im Oktober vergangenen Jahres war das Paar mit der ganzen Familie auf Mallorca. Im Garten der angemieteten Finca stand eine Statue: eine schwangere Frau. "Als ich dann nach der Heimkehr erfuhr, dass ich selbst schwanger bin, kam mir das vor, wie eine Art Botschaft", erinnert sich die 28-Jährige.

Sie blickt auf eine unkomplizierte, angenehme Schwangerschaft zurück: keine Übelkeit, keine Schlafprobleme. "Ich konnte bis einen Tag vor der Entbindung arbeiten gehen", erzählt die Sozialpädagogin. Allerdings musste sie die gesamte Zeit über Antibiotika einnehmen - daher auch die relativ frühe Geburt.

Die kleine Anna kam am 25. Juni um 22 Uhr mit 50 Zentimetern und 2900 Gramm im Hospital zum Heiligen Geist zur Welt. "Es ging alles ganz schnell. Um 18 Uhr war ich im Krankenhaus, um 22 Uhr war Anna da." Obwohl bei ihr wegen der Antibiotika die Gefahr einer Frühgeburt bestand, wollte sie nicht in ein Haus mit Kinderstation. "Ich vertraue den Ärzten und Pflegern hier in Kempen", so Katharina Terhoeven.

Jetzt möchte sie das Familienleben genießen, den 30. Geburtstag ihres Freundes und die Hochzeit ihrer Schwester feiern.

Quelle: RP
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