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Kempen
Ausflugstipp: Dülkens Stadtgarten

Kempen. Für Alt und Jung attraktiv: Ein Rundgang ist immer eine interessante Sache.

Dass Dülken eher ein Naherholungsgebiet benötigt als Industrieansiedlungen - davon musste der Verschönerungsverein Anfang des 20. Jahrhunderts erst einmal die Politiker überzeugen. 1910 war es so weit: Die Stadt verkaufte die Grundstücke zwischen der Bahnlinie und den Süchtelner Höhen an den Verein, 1912 legte Gartenarchitekt Hardt aus Düsseldorf einen "Volksgarten für die Stadt Dülken" an. Seit 1964 ist die Stadt Viersen für die Pflege des Stadtgartens, der Wege und vor allem der schönen alten Bäume zuständig.

Was wird geboten? Für Eltern und Großeltern mit Kindern ist ein Gang durch den Stadtgarten interessant, denn eine Spielelandschaft lockt die Kleinen, am drei Meter hohen Kraxelfelsen können sich die etwas Größeren austoben. Auch bei eher dunklem Wetter können die Besucher gefahrlos wandern, denn die Beleuchtung des Birkenweges reicht weit in den Stadtgarten hinein. Viele gepflegte Bänke laden inzwischen die Älteren zum Verweilen ein, sie können dort in Ruhe mitgebrachte Snacks verzehren - ein Café oder Restaurant gibt es leider dort nicht, nachdem das Café hoch oben im Wasserturm geschlossen wurde. Besonders viel Spaß macht es, im Spätsommer durch den Stadtgarten zu gehen, denn dann locken im "Naschgarten" die Büsche mit schmackhaften Beeren und die Obstbäume mit Früchten, die alle nach Herzeslus gepflückt werden dürfen.

Wer ist auch da? Spaziergänger, Jogger (3,5-Kilometer-Rundlaufparcour), Eltern mit Kindern.

Wann ist geöffnet? Täglich!

Wie kommt man hin? Ins Navi "Lindenallee" eingeben.

Was kostet es? Der Eintritt ist gratis.

(flo)
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