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Stadt Kempen
Bambini-Treff nach Regenschauern vorzeitig beendet

Stadt Kempen. Am Samstag kickten Kindergartenkinder aus der ganzen Region in St. Hubert für einen guten Zweck. Von Willi Schöfer

Ehe die "Niersstürmer" auf die "Wilden Panamakerle" trafen oder "Schnelle Spatzen" den "Piratenkicker" davon laufen wollten, waren erst einmal die Cheerleader dran. In ihren blau-roten oder rosa Tüll-Röcken gaben ihnen die Trainerinnen den Rhythmus vor. Die Cheerleader, so Lilly, Stella, Joanna oder Zoe mit ihren zu den Röcken passenden Pompons, stimmten die Zuschauer auf das große Event ein: auf den Bambini-Treff, den einmal mehr der FC St. Hubert auf dem Sportplatz an der Stendener Straße organisiert hatte.

Wie schon zwei Wochen zuvor beim "Young Masters" der Grundschulen musste leider erneut aufgrund eines Dauerregens das Bambini-Turnier etwa eine Stunde vor dem offiziellem Ende der Veranstaltung abgebrochen werden. Etwa drei Stunden konnte aber zuvor noch gespielt werden.

Alle 28 teilnehmenden Teams aus den Kindertagesstätten, darunter die schwarz-gelben "Franziskus-Tiger" aus Süchteln-Vorst, die "Zockerzwerge" vom Krefelder Hauserhof oder zwölf junge Balltalente der St. Huberter Einrichtung "Lupilus", hatten sich zur Eröffnung mit Plakaten und Schlachtrufen vorgestellt. Diesen eindrucksvollen Schnappschuss ließen sich die vielen Eltern und Großeltern mit ihren Handy und Kameras nicht entgehen.

Einer von der Turnierleitung, anfangs war dies Michael Verspai, sagten die jeweils 15-minütigen Begegnungen auf den sechs Spielfeldern an. "Die Troublemaker und die Duisburger Rennlöwen bitte auf Spielfeld 1, die Grashüpfer von der Thielenstraße und die Weltallstürmer auf Spielfeld 2", so hießen einige der Ansagen, auch von Sascha Cuylen, Dirk Albrecht oder Henning Josten. Gewertet wurden die Spiele nicht, auch wenn sich viele Väter dabei Notizen machten.

Nicht nur die vier- bis sechsjährigen Cheerleader oder die Jungs und Mädels in ihren teilweise viel zu großen Trikots, waren ein wenig nervös. Auch die zwölf jungen Schiedsrichter wollten ihre Sache gut machen. Darunter waren unter anderem Maximilian, Juliana, Jakub und Jasmin. Außerdem Max Verspai, der am Tage vor dem Turnier elf Jahre alt geworden war. "Max feiert erst nächste Woche seinen Geburtstag, er wollte sich ganz auf seinen heutigen Einsatz konzentrieren", sagte Vater Michael.

Eine gute Arbeit machten auch die vielen anderen Helfer des FC, die unter anderem an den Getränke- und Grillständen die Besucher bewirteten. Wie bei den bisherigen Bambini-Treffs üblich, geht der Reinerlös nicht an "Unicef", sondern an krebskranke Kinder. Mit einigen 1000 Euro wird gerechnet.

Zum Schluss gab es beim Fußballturnier für jedes Team einen Ehrenteller und eine Kiste voller Überraschungen, darunter kleine Spiele, Anhänger oder Poster der deutschen Nationalmannschaft.

Quelle: RP
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