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Kempen
Bauern fürchten den Bahnausbau und noch mehr Windkraftanlagen

Kempen. Beim Besuch der Bauern im Rathaus ging es auch um die EU-Wasserrichtlinie und Gewässerschutz.

Beim traditionellen Besuch der Bauern im Nettetaler Rathaus warb Bürgermeister Christian Wagner (CDU) darum, sich in das laufende Leader-Projekt einzubringen. Er erläuterte außerdem Projekte des Vereins Agrobusiness und bereitete die Gäste auf Änderungen im Landeswassergesetz vor, die sich günstig auf die Beiträge auswirken dürften.

Zum Frühstück im Rathaus kamen unter anderen der Vorsitzende der Kreisbauernschaft, Paul Christian Küskens, der Geschäftsführer der Kreisbauernschaft Sebastian Gores, der Geschäftsführer der Landwirtschaftskammer, Dr. Christian Hoffmann, der stellvertretende Bürgermeister Harald Post sowie Vertreter der Ortsbauernschaften und Landfrauen.

Volker Dietl, Geschäftsführer des Netteverbandes, informierte die Gäste ausführlich über die EG-Wasserrahmenrichtlinie, laufende Planungen, Projekte und den Gewässerschutz. In der anschließenden Diskussion sprachen die Landwirte konkret die Schließung von Bahnübergängen an, falls die Bahnstrecke Kaldenkirchen-Dülken zweigleisig ausgebaut wird. Sie baten darum, so früh wie möglich in die Planungen einbezogen zu werden. Angesprochen wurde auch die umstrittene Werbung auf privaten Grundstücken, die Situation im Gewerbegebiet Venete, die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen und der Bau von Windkraftanlagen. Besonders gerne erinnerten sich die Landwirte an die sehr erfolgreiche Premiere der Höfe-Tour im vergangenen Jahr.

Quelle: RP
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