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Stadt Kempen
Baulücke am Kempener Donkring soll geschlossen werden

Stadt Kempen. Ein erster Anlauf vor gut fünf Jahren gelang nicht. Nun will der Kempener Architekt Udo Thelen einen erneuten Versuch starten, die Baulücke schräg gegenüber dem Peterturm am Donkring zu schließen. Für die nächste Sitzung des Denkmalausschusses am kommenden Montag, 16. November (18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses am Buttermarkt), hat die Stadtverwaltung eine Vorlage vorbereitet, in der das Projekt beschrieben ist. Thelen, dessen Familie das rund 2000 Quadratmeter große Grundstück zwischen der Villa Arretz und dem Eckhaus an der Einmündung Vorster Straße gehört, will hier zwei dreigeschossige Baukörper mit Mansarddach bauen. Sie sollen versetzt entstehen und sich in der Höhe sowohl am historischen Eckhaus - es gehört auch der Familie Thelen - und dem Neubau an der Villa Arretz - der hat einen anderen Besitzer - orientieren. Die Neubauten sollen eine schlichte Putzfassade erhalten. Investor Thelen will hier Mietwohnungen errichten. Im hinteren Teil des Areals sollen Parkplätze entstehen, die durch eine Toreinfahrt von der Straße aus erreichbar sind. Von Andreas Reiners

Einzelheiten zu dem Bauvorhaben - etwa Anzahl der Wohnungen oder Größen der Einheiten - ergeben sich aus der Verwaltungsvorlage für den Fachausschuss nicht. Klar ist aber, dass die Stadt die Planung begrüßt und "in städtebaulicher und denkmalpflegerischer Hinsicht für angemessen" hält, so der Technische Beigeordnete der Stadt, Stephan Kahl, in der Vorlage. Die Stadt unterstützt das Vorhaben auch deshalb, weil hier Mietwohnungen entstehen sollen, die in Kempen dringend gebraucht werden. Die Planung ist auch dem Rheinischen Amt für Denkmalpflege zur Begutachtung vorgelegt worden. Immerhin liegt das Grundstück im Denkmalbereich Altstadt. Bei der Planung muss ohnehin Rücksicht auf die Nachbarbebauung, die Villa Arretz und das historische Eckhaus, in dem sich früher eine Gaststätte der Familie Thelen befand, genommen werden. Das Rheinische Denkmalamt hat keine Bedenken gegen die Planung.

Sollte das Grundstück bebaut werden, fällt der beliebte Schotter-Parkplatz, den unter anderem viele Berufstätige nutzen, die täglich nach Kempen einpendeln und in der Innenstadt arbeiten, weg.

Quelle: RP
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