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Gemeinde Grefrath
Begehung: Bei den Sportanlagen ist noch viel zu tun

Gemeinde Grefrath: Begehung: Bei den Sportanlagen ist noch viel zu tun
Auf der Nierskampfbahn in Oedt soll die Laufbahn im Frühling wieder gereinigt werden. FOTO: wolfgang kaiser
Gemeinde Grefrath. Grefrather Politiker waren unterwegs und schauten sich die noch vorhandenen Mängel an. Einige sind bereits beseitigt.

Viel Zeit nahmen sich die Mitglieder des Grefrather Sport- und Kulturausschusses, um einige Sportstätten zu besichtigen. Ausschussvorsitzender Bernd Bedronka (SPD) resümierte anschließend, dass sich einiges verbessert habe, aber auch noch viel zu tun bleibe.

Die erste Station war die Oedter Turnhalle. Hier macht die Feuchtigkeit dem Boden zu schaffen. Bei der Ausschreibung ging kein Angebot zur Sanierung ein. Die Verwaltung will es jetzt erneut versuchen. Sanierungsbedürftig ist auch die Holzwand an der Tribünenseite, wo die Geräte aufbewahrt werden. Die Tennisanlage neben der Nierskampfbahn steht auf einem Grundstück der Gemeinde. Vom Tennisclub Oedt war zu erfahren, dass es Probleme bei der Warmwasseraufbereitung gibt und der Brunnen für die Bewässerung der sechs Plätze immer wieder verstopft ist.

Längst nicht alles in Ordnung ist auf der Nierskampfbahn. Im Erdgeschoss des Sporthauses wurden neue Toiletten und ein Duschraum eingebaut, aber mit dem Warmwasser gibt es Probleme. Schlimm ist der Zustand einige Türen. "Eine Schande für die Sport- und Freizeitgemeinde Grefrath", meinte einige Ausschussmitglieder. Die verschmutzte Kunststofflaufbahn soll im Frühjahr wieder gereinigt werden. Borussia Oedt bat darum, den Weg durch den Wald zum Parkplatz an der Burg Uda zu beleuchten, was derzeit nicht der Fall ist. In der Halle Bruckhauser Straße hat sich ein Wasserfleck an der Hallendecke vergrößert.

Im Umkleidebereich hängen defekte Holzbretter in der Luft. Am Zuschauereingang gibt es großflächige Schmierereien. Die ebenfalls vorhandenen Löcher in der Decke könne die Gemeinde mit eigenen Kräften nicht beseitigen, so Bauamtsleiter Norbert Enger. Zudem wies er auf fehlende Mittel für eine Auftragsvergabe hin. In Vinkrath und in Mülhausen unterhält die Gemeinde keine Sportanlagen.

(mab)
 
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