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Stadt Kempen
Berufsschüler demonstrieren vor Chinesischer Botschaft in Berlin

Stadt Kempen: Berufsschüler demonstrieren vor Chinesischer Botschaft in Berlin
Seit Jahren kämpfen die Kempener Schüler um die Freilassung des Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo. FOTO: berufskolleg
Stadt Kempen. Schüler des Rhein-Maas-Berufskollegs Kempen haben am Menschenrechtstag im sechstgen Jahr vor der Chinesischen Botschaft in Berlin für den Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo demonstriert. In fünf Reisebussen fuhren sie in die Bundeshauptstadt. Religionslehrer und Pfarrer Roland Kühne: "Wir lassen Xiaobos Stimme der Demokratie und Menschlichkeit nicht unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit verstummen, sondern lassen sie in aller Öffentlichkeit vor der Chinesischen Botschaft in Berlin erschallen."

Schüler der Fachoberschule hatten einen Riesenstuhl gebaut, der an den bei der Nobelpreisverleihung 2010 leer gebliebenen Stuhl Liu Xiaobos erinnerte. Ein 90 Quadratmeter großes Banner zeigte die noch verbleibende Dauer der Haftstrafe und die Forderung nach der Freilassung. Dieses Banner wurde auf der von der Polizei gesperrten Straße vor der Chinesischen Botschaft aufgespannt. Einen Höhepunkt bildete der Start von 1655 weißen Luftballons - ein Ballon für jeden Tag, den Liu Xiaobo noch in Haft verbringen muss. An den Ballons waren Karten befestigt, die an die Botschaft geschickt werden können, um die Forderung nach Freilassung zu Unterstützen. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Udo Schiefner zeigte sich beeindruckt von so viel Engagement und bedankte sich in seiner Rede bei den jungen Menschen aus dem Kreis Viersen für ihren Einsatz.

Quelle: RP
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