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Stadt Kempen
Blutspender können auch Leukämiekranken helfen

Stadt Kempen. Blutspender helfen Leukämiepatienten" - unter dieser Überschrift rufen der Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und die Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands älteste Stammzellspenderdatei, zur Blutspende und zur Typisierung in St. Hubert auf. Am Freitag, 24. Juni, 2016, will man im Rahmen des Blutspendetermins gemeinsam darauf aufmerksam machen, wie durch Blutspenden und Stammzellspenden das Leben von Krebspatienten gerettet werden kann. Von 15.30 bis 20 Uhr heißt es deshalb im Forum St. Hubert Hohenzollernplatz 19: "Lebensretter gesucht!"

Schon heute werden nach Statistiken des DRK-Blutspendedienstes fast 30 Prozent der Blutkonserven für Krebspatienten verwendet. Emil Morsch erklärt diese Tatsache mit Beispielen aus der Praxis: "Viele Leukämiepatienten bekommen nach einer Stammzelltransplantation noch Blutprodukte zur Unterstützung der Therapie. Aber schon vorher sind Blutkonserven nötig - etwa um die Wartezeit zu überbrücken, bis ein lebensrettender Stammzellspender gefunden wird."

Jährlich erkranken allein in Deutschland rund 11.000 Menschen an Leukämie. Häufig ist die Transplantation von Knochenmark oder Blutstammzellen eines gesunden Spenders für die Patienten die letzte Hoffnung auf Heilung.

Blut spenden kann jeder Gesunde ab 18. Jahren, Neuspender bis zum 68. Geburtstag. Zur Blutspende sollte immer ein Personalausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb eines Jahres Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen laut DRK 56 Tage liegen.

(rei)
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