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Stadt Kempen
Brecht-Stück zum Abschluss des Schuljahrs im Thomaeum

Stadt Kempen. Ein Stück, dass angesichts von Flüchtlingsschicksalen wieder an Aktualität gewinnt, hat sich der Literaturkursus Q 1 des Kempener Gymnasiums Thomaeum unter Leitung von Brigitte Nienhaus für das letzte Theaterstück in diesem Schuljahr ausgesucht: Bertold Brechts "Der Kaukasische Kreidekreis". Brecht schrieb das Stück 1944/1945 unter dem Eindruck der Kriegswirren des Zweiten Weltkriegs.

Aus Güte nimmt sich die Magd Grusche des Kindes der Gouverneursfrau an. Es wurde von seiner Mutter während einer Revolte einfach allein gelassen. Grusche verzichtet dem Kind zuliebe auf alles und zieht es wie ihr eigenes auf. Nach dem Ende der Revolte fordert die Gouverneursfrau das Kind zurück, aber nicht aus Liebe, sondern aus Habgier, um an sein Erbe zu kommen. Die knifflige Aufgabe, diesen Streit zu lösen, muss Richter Azdak übernehmen, der dem eigentlich gar nicht gewachsen ist. Brecht verbindet in seinem Stück sowohl die ernsten Momente als auch komische Szenen miteinander. Geschickt zeigt er den manchmal schier ausweglosen Kampf der kleinen Leute gegen die Mächtigen.

Das Theaterstück hat am Mittwoch, 10. Juni, um 20 Uhr Premiere in der Aula des Thomaeums, weitere Aufführungen sind am Freitag, 12. Juni, und Samstag, 13. Juni, ebenfalls um 20 Uhr. Der Eintritt kostet vier Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Karten gibt es im Schulsekretariat.

(sr)
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