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Gemeinde Grefrath
Briefwähler geben schon ihre Stimme ab

Gemeinde Grefrath: Briefwähler geben schon ihre Stimme ab
Irene Fenten kümmert sich im Zimmer 1 des Grefrather Rathauses um die Bürger, die bereits jetzt ihre beiden Stimmzettel ausfüllen möchten. FOTO: wolfgang kaiser
Gemeinde Grefrath. In den Rathäusern können die Briefwahlunterlagen beantragt werden. Dort kann auch die Briefwahl vorgenommen werden. Bis kommenden Freitag, 11. September, 18 Uhr, kann die Vorabstimmabgabe beantragt werden. Von Willi Schöfer

Zahlreiche Grefrather haben sich schon festgelegt, wen sie gerne auf dem Bürgermeister-Stuhl oder als neuen Landrat im Kreis Viersen haben möchten. Seit einigen Wochen läuft bereits in den Gemeinden und Städten die Briefwahl. "Und bisher haben 1080 Wahlberechtige die entsprechenden Unterlagen angefordert", sagt der Grefrather Pressesprecher Hans-Jürgen Perret. In der Niersgemeinde gibt es etwas mehr als 12 800 Wahlberechtigte.

In Zimmer 1 im Grefrather Rathaus kümmern sich neben Perret Irene Fenten und Rita Neffe auch um die Kunden, die direkt an Ort und Stelle ihre beiden Kreuzchen machen wollen. Denn auch dort steht für die Briefwähler, die sich direkt entscheiden wollen, eine Urne. Es gibt in Grefrath zwei farbliche unterschiedliche Stimmzettel, den gelben für die Bürgermeisterwahl, den blauen für die Wahl des neuen Landrats. "Wichtig ist auch bei der Briefwahl zuhause, dass man nur die beiden Wahlzettel gemeinsam in den blauen Stimmzettelumschlag steckt und nicht den unterschriebenen Wahlschein, der gehört separat mit dem blauen Kuvert in den roten Wahlbrief-Umschlag", darauf weist Perret hin.

Hin und wieder sei es bei vergangenen Wahlen vorgekommen, dass die Stimmzettel mit dem Wahlschein gemeinsam einkuvertiert worden seien. "Der Stimmzettel ist dann ungültig, da man dann nachverfolgen kann, wer wie gewählt hat und dies natürlich gegen die geheime Wahl verstößt", sagt Perret. Briefwahlunterlagen können auch persönlich in den Rathäusern bis Freitag, 11. September, 18 Uhr, beantragt werden. Die Stimmzettel und der Wahlschein müssen dann bis spätestens Sonntag, 13. September, 16 Uhr, in den Rathäusern abgegeben werden.

Der Grefrather Briefwahlvorstand mit dem Leiter Michael Maurer trifft sich bereits am Wahlsonntag gegen 15 Uhr, auch um schon einmal die ungültigen Stimmen auszusortieren. Dazu zählt auch, sollte die Unterschrift auf dem Wahlschein fehlen.

In Kempen kümmern sich Manfred Joosten und Julia Thiele um diejenigen, die die Briefwahl beantragen oder, wenn sie die Unterlagen schon bekommen haben, an Ort und Stelle ihr Kreuzchen für die Landratswahl machen wollen. Für diejenigen, die nicht wissen, wie es geht, am Wahltag nicht da sind und die Briefwahl nutzen möchten, gilt: die Rückseite der Wahlbenachrichtigung also den Antrag auf Briefwahl auszufüllen und an die Stadt zu schicken. Oder so in Kempen das Wahlbüro im Rathaus am Buttermarkt, Zimmer 104, zu besuchen, die Wahlbenachrichtigung und den Ausweis zu zeigen. Dann kann man entweder die Unterlagen mit nach Hause nehmen oder direkt dort in einer Wahlkabine die Stimme anzugeben. Dort gibt es nur einen blauen Stimmzettel, da in Kempen ein Bürgermeister nicht gewählt wird.

Verlaufen kann man sich im Kempener Rathaus nicht. Hinweise-Zettel und Pfeile weisen darauf hin, dass in Zimmer 104 die Landratswahl beziehungsweise dort die für die Briefwahl zuständigen Mitarbeiter sitzen. Die Organisation der gesamten Landratswahl hat dort Helmut Hermes. "Bislang wurde die Briefwahl gut genutzt", sagte am Donnerstag Manfred Joosten, der unter anderem für die Wählerliste zuständig ist. Zu dem Zeitpunkt hatten 2001 der insgesamt 29 258 Kempener Wahlberechtigten Briefwahl beantragt.

Quelle: RP
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