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Stadt Kempen
Bürgermeistergespräch zum Thema Ehrenamt und Feuerwehr

Stadt Kempen: Bürgermeistergespräch zum Thema Ehrenamt und Feuerwehr
Bürgermeister Volker Rübo lädt Unternehmen zum Gespräch. FOTO: Hüskes
Stadt Kempen. Volker Rübo lädt Kempener Unternehmen in die Feuer- und Rettungswache, um für einen verstärkte Freistellung von Mitarbeitern für die Wehr zu werben.

Kempens Bürgermeister Volker Rübo geht in die Offensive, will das ehrenamtliche Engagement der Freiwilligen Feuerwehr in Kempen stärken. Die Thomasstadt verfügt über keine hauptamtlichen Kräfte bei der Feuerwehr wie vergleichbare Kommunen in Nordrhein-Westfalen. Gleichwohl haben Experten der Wehr stets sehr gute Bewertungen gegeben - zuletzt gab es bei der Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans für Wehrchef Franz-Heiner Jansen und seine Kollegen wieder gute Noten. Die Verwaltungsspitze im Kempener Rathaus - speziell Bürgermeister Rübo und der für die Feuerwehr zuständige Erste Beigeordnete Hans Ferber - sind stolz auf das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehr. Gleichwohl gibt es immer mal wieder Probleme bei der Einsatzbereitschaft, weil Wehrleute außerhalb von Kempen beruflich beschäftigt sind oder Arbeitgeber Mitarbeiter, die der Freiwilligen Feuerwehr angehören, nicht immer für den Notfall freistellen können.

Daher will Bürgermeister Rübo am kommenden Mittwoch, 15. Juni, ab 19 Uhr bei einem Gespräch mit Vertretern von Kempener Unternehmen in der Feuer- und Rettungswache an der Heinrich-Horten-Straße zum Thema "Feuerwehr - Ehrensache" für ein entsprechendes Entgegenkommen der Arbeitgeber bei Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr werben Mit dabei sind Vertreter der NRW-Landesregierung. An diesem Abend erhalten die Teilnehmer Einblicke in das Projekt "FeuerWehrensache", aber auch in die vielfältigen Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr Kempen.

"Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Kempen ist der Garant für den abwehrenden Brandschutz und die technische Hilfeleistung in unserer Stadt. Nur mit dem engagierten Einsatz aller in der Feuerwehr ehrenamtlich Tätigen ist es möglich, die vorgegebenen Schutzziele (zum Beispiel bei einem Haus- oder Wohnungsbrand zehn Einsatzkräfte in acht Minuten nach der Alarmierung zur Einsatzstelle zu bringen) zu erreichen", so der Bürgermeister in seiner Einladung an die Unternehmen. Würden diese Schutzziele nicht eingehalten, bestünde die Pflicht der Stadt, eine Feuerwache mit hauptamtlichen Kräften einzurichten, um das Engagement der bisher freiwilligen Kräfte zu ersetzen. Das sei aber nur mit einem erheblichen Kostenaufwand für den Steuerzahler möglich, so Rübo weiter. Um mögliche Lösungen des Problems zu erarbeiten, hat die Landesregierung NRW das Projekt "FeuerWehrensache" ins Leben gerufen.

Nähere Informationen zu der Veranstaltung in der Feuer- und Rettungswache gibt es im Bürgermeisterbüro bei Petra Kuylkens, Ruf: 02152 917-219 oder per E-Mail an: petra.kuylkens@kempen.de. Dort können sich Interessenten auch anmelden.

(rei)
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