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Stadt Kempen
CDU vergibt Aan-den-Boom-Preis an die Katholische Landjugend

Stadt Kempen: CDU vergibt Aan-den-Boom-Preis an die Katholische Landjugend
Rita Ulschmid, Steffi Beyss und Gerd-Wilhelm Stückemann von der CDU überreichen den Preis an Stephanie Drießen und Linda Genneper (v.l.n.r.). FOTO: Hüskes
Stadt Kempen. Die Verleihung des "Heinz-Aan-den-Boom-Preises" des CDU-Stadtverbandes Kempen hatte am Freitagabend einen nicht alltäglichen Rahmen. Die Preisübergabe an die Katholische Landjugendbewegung Kempen war eingebunden in eine Veranstaltung der Jungen Union ("diskutierBAR") in der Gaststätte "Falco" am Buttermarkt. E s war ein stimmungsvoller Abend mit einer kurzen Ehrung, die ankam - bei der Jungen Union, bei den Gästen und natürlich bei der Landjugend. Mit einer sehr großen Abordnung war sie vertreten. CDU-Stadtverbandsvorsitzende Rita Ulschmid und Schatzmeisterin Stefanie Beyss überreichten den mit 300 Euro dotierten Preis, der seit 1992 in unregelmäßigen Abständen vergeben wird und an den ehemaligen ehrenamtlichen Kempener Bürgermeister Heinz Aan den Boom - er amtierte von November 1968 bis November 1989 - erinnert.

Rita Ulschmid erklärte bei der Übergabe des Preises an die Mitglieder der Landjugend: "Wir sind stolz auf euch, es ist ein gutes Miteinander in euren Reihen." Für Rita Ulschmid und den CDU-Stadtverband ist wichtig, dass die Landjugend von keiner Organisation finanziell unterstützt wird, selbst aber immer wieder hilft und mit anpackt. Die Vorsitzende der Landjugend, Linda Genneper, dankte der CDU für den Preis und beschrieb die Aktivitäten der Vereinigung. So gab es viele Jahre eine "Knollenfete". Beim Bauernmarkt, der auch in diesem Jahr wieder stattfindet, ist die Landjugend für die Organisation des beim Publikum besonders beliebten Ferkelrennens verantwortlich. Bei der Höfe-Tour in Tönisvorst war die Kempener Landjugend jetzt ebenfalls im Einsatz. Besichtigungen, Turniere, die Aufstellung von Feldrandschildern, das Theaterstück beim Dreikönigskaffee der Kempener Bauernschaft, die Spende des Ferkelrennens an das Kinderheim St.-Annenhof und die alljährliche mehrtägige Fahrt zur "Grünen Woche" nach Berlin runden das Jahresprogramm ab.

Rund 100 Mitglieder im Alter zwischen 16 und 30 Jahren zählt die Kempener Landjugend. Nur noch rund 15 Prozent von ihnen arbeiten tatsächlich in der Landwirtschaft. Linda Genneper führt die lebendige Gemeinschaft im dritten Jahr. Derzeit wird der Bauernmarkt im September vorbereitet, aber man arbeitet auch an möglichen neuen Veranstaltungen, denn so Genneper "die Knollenfete war zwar gut, aber zuletzt kein Zugpferd mehr".

(mab)
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