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Kempen
Crescendo-Chor singt Werke der Empfindsamkeit

Kempen. Für sein Weihnachtskonzert hat sich der Crescendo-Chor in diesem Jahr zwei große Komponisten vorgenommen - von denen unbekannte und selten aufgeführte Werke zu Gehör kommen: Am Sonntag, 20. Dezember, erklingen ab 18 Uhr in der St. Josefskirche (Stadtmitte) das "Magnificat" von Carl Philipp Emanuel Bach und das Weihnachtsoratorium von Gottfried August Homilius. Beide Werke aus der Mitte des 18. Jahrhunderts werden dem "empfindsamen Stil" zugerechnet - passend zum 4. Advent.

Das Magnificat war für Johann Sebastian Bachs ältesten Sohn vermutlich die Visitenkarte, mit der er sich 1749 als Nachfolger seines Vaters für die Stelle des Thomaskantors in Leipzig beworben haben soll. Mit diesem Job klappte es bekanntlich nicht, aber das Werk wurde ein großer Erfolg. Homilius schrieb sein Oratorium aus der Perspektive der Hirten: "Die Freude der Hirten über die Geburt Jesu" nannte er das mit Holzbläsern, Hörnern und Trompeten reich instrumentierte Werk. In St. Josef musizieren das Rheinische Oratorienorchester, die Solisten, Ewa Stoschek (Sopran), Alexandra Bernd (Alt), Mark Heines (Tenor), Justus Seeger (Bass) und der Crescendo Chor Krefeld unter der Leitung von Heinz-Peter Kortmann.

Karten zu 15 und 10 Euro können unter www.foerderverein-kirchenmusik-krefeld. de oder unter 02151 74495 80 bestellt werden.

(ped)
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