| 00.00 Uhr

Stadt Kempen
Diamanthochzeit: Seit 60 Jahren im Hafen der Ehe

Stadt Kempen. Im Kendeldorf St.Hubert sind am morgigen Donnerstag die Eheleute Adam (83) und Elisabeth (84) Kerwer 60 Jahre verheiratet und können das Fest der Diamanthochzeit feiern.

Der Jubelbräutigam wurde in Bingen am Rhein geboren,seine Frau im niederrheinischen Wesel. Adam Kerwer hat den Beruf eines Maurers erlernt und seine Diamantbraut war stets im Haushalt tätig. Kennengelernt hat sich das rüstige Jubelpaar vor mehr als sechs Jahrzehnten in Bingen am Rhein bei einem Winterfest, denn die Jubelbraut hatte damals mit einer Freundin zusammen einen Radtour nach Bingen und Umgebung unternommen. Im Jahr 1955 kam Adam Kerwer nach Krefeld, wo seine heutige Ehefrau damals lebte. In der Samt-und Seidenstadt wurde staatlich geheiratet und in der Liebfrauenkirche kirchlich. Aus der Ehe gingen ein Sohn und eine Tochter hervor. Die Familie wuchs um zwei Enkelkinder und ein Urenkelkind. Ein zweites Urenkelkind wird derzeit erwartet.

Seit fast 50 Jahren lebt das Jubelpaar in St. Hubert. Das Haus hat das Jubelpaar in einem knappen Jahr in Eigenleistung gebaut. Er als gelernter Maurer und seine Frau als perfekte Handlangerin. Sie fühlen sich wohl in St. Hubert. Früher sind sie immer wieder nach Bingen gefahren. Adam Kerwer hat rund 40 Jahre Angelsport betrieben. Seit rund 20 Jahren sammelt er Briefmarken und gehört auch dem Kempener Verein der Briefmarkensammler an. Beide sind Mitglied in der Kempener Altenhilfe (Senioren-Initiative) und haben in der vergangenen Woche sehr viel Spaß beim Karneval im Haus Wiesengrund gehabt, wo er als "ältester anwesender männlicher Narr" geehrt wurde. Sie liebt die Blumenpflege und die Gartenarbeit. Stolz ist das Jubelpaar auf das stattliche Aquarium im großen Wohn- und Esszimmer ihres Hauses. In den letzten Tagen haben sie noch neue Fische angeschafft.

(mab)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Stadt Kempen: Diamanthochzeit: Seit 60 Jahren im Hafen der Ehe


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.