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Kommentar
Die Bürger ernst nehmen

Die Veranstaltung zum Neubaugebiet "An der Mühle" am Montagabend hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig umfassende Informationen zu Neubauprojekten für die Bürger sind. Dabei können zunächst einmal alle Interessierten auf einen einheitlichen Kenntnisstand gebracht werden. Den Vertretern der Interessengemeinschaft mag das am Montagabend praktizierte Verfahren zu wenig Raum für eigene Statements und Fragen gegeben haben, sie sind aber auch schon seit einigen Wochen intensiv in der Angelegenheit unterwegs, haben sich ein Wissen um die Planung angeeignet, dass andere Bürger in St. Hubert noch nicht haben. Die auch gestern vom Initiativensprecher Chlodwig Hardt im Gespräch mit der Rheinischen Post geäußerte Kritik, nicht ausreichend zu Wort gekommen zu sein, ist nachvollziehbar. Der Initiative sei der Rat gegeben, sich im weiteren Verfahren ständig zu informieren, möglicherweise durch Baurechtsexperten beraten zu lassen und bei Aussschuss-Sitzungen, deren Termine und Tagesordnungen im Ratsinformationssystem der Stadt im Internet unter www.kempen.de zu finden sind, präsent zu sein. Von Andreas Reiners

Stadt und Politik sei mit auf den Weg gegeben, die Sorgen der Bürger tatsächlich ernst zu nehmen und sich gesprächsbereit zu zeigen, auch wenn dies nach den Buchstaben des Gesetzes nicht immer erforderlich ist. Die Bürger werden diese offene Form der Kommunikation schätzen - dies gilt nicht nur für das aktuelle Beispiel in St. Hubert.

Quelle: RP
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