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Stadt Kempen
Die Flachlandbouler spielen jetzt im Sportpark

Stadt Kempen: Die Flachlandbouler spielen jetzt im Sportpark
Am Samstag konnten die Besucher beim Boulenachmittag schon mal die Spielbahnen auf dem Aschenplatz an der Berliner Allee testen. FOTO: Prümen
Stadt Kempen. Verein kooperiert mit dem SV Thomasstadt Kempen. Dafür können die Bouler den Aschenplatz mitbenutzen. Von Willi Schöfer

Bevor es losging, mussten erst die Bahnen gezogen werden, legte man an den Enden so eine Art Kanthölzer, damit die zu schnell geworfenen Kugeln nicht das Weite suchen. Erstmals wurde am Samstag auf dem Aschenplatz im Sportpark an der Berliner Allee in Kempen Boule gespielt. "Ich bin überrascht, dass zur Saisoneröffnung so viele Leute gekommen sind", sagte Harald Ohlmeier, der neue Vorsitzende der Flachlandbouler Kempen. Mehr als 40 Besucher waren erschienen.

Eigentlich trainieren die etwa 30 Aktiven des Vereins auf dem öffentlichen Platz an der Hessenmühle. Mit diesem Standort sind die Boulefreunde aber seit Langem unzufrieden, auch weil es dort keine Toiletten gibt. Also suchte man Alternativen. Zunächst sprach Harald Ohlmeier mit dem Kempener Sportdezernenten Michael Klee, der den Vorschlag machte, diesen geselligen Sport im Sportpark an der Berliner Allee anzubieten und darüber mit dem Verein SV Thomasstadt zu sprechen.

Und die Verantwortlichen des SV Thomasstadt, Vorsitzender Ulrich Klering und sein Vize Michael Beenen, waren von der Idee ebenfalls angetan, stellten dafür etwa ein Drittel des Aschenplatzes zur Verfügung, auf dem jetzt in einem Schnupperjahr gespielt und trainiert werden kann. Eine weitere Überlegung ist, Boule als eine neue Sparte im SV zu etablieren, dann aber mit einer separaten Fläche im Sportpark. Dazu laufen demnächst die detaillierten Gespräche und Planungen an.

Unter den Besuchern waren einige Neugierige. So nahm die Kempenerin Alexanda Hasse eine Art Privatunterricht beim Ex-Vorsitzenden Uwe Krause, während sich ihr Mann Sven an einem Jux-Turnier beteiligte. Sven Hasse machte es ebenfalls Spaß: "Dies fördert die Geselligkeit. Am Strand im Urlaub habe ich schon mal Boule gespielt", erzählte er. Das erste Mal war auch das Ehepaar Renate und Jochen Petry dabei; Renate schilderte ihre ersten positiven Eindrücke: "Man ist an der frischen Luft und lernt nette Leute kennen." Andere noch Unentschlossene standen am Stankett und schauten sich das Treiben erst einmal an.

36 Spielerinnen und Spieler beteiligten sich an einem Jux-Turnier, spielten mehrere Runden in Dreier-Teams gegeneinander. Es wurde nichts aufgeschrieben und daher auch kein Sieger ermittelt. Dennoch freuten sich die Gruppen über die ersten Erfolge. Gerade hatten Sven Hasse, Veronika Berger und Friedhelm Roelofsen einen 13:9-Sieg eingefahren. Jeder von den Dreien warf bei einem Spiel abwechselnd zwei Kugeln. Die dem "Schweinchen" am nächsten liegenden Kugeln kamen in die Wertung. Wer zuerst 13 Punkte erzielt hatte, gewann ein Spiel.

Am Samstag wirkte alles noch ein wenig improvisiert. "Wer dazu Rotwein und ein Bier trinken oder ein Baguettes essen möchte, muss am Ende des Trainings in die Vereins-Gaststätte gehen", sagte schmunzelnd Harald Ohlmeier. Nützliche Tipps gaben den Neuen neben Uwe Krause auch Klaus Brecl und Reinhard Ellinghaus, die seinerzeit mit zu den Gründungsmitgliedern der Boulefreunde gehörten.

Trainiert wird jetzt auf dem Aschenplatz im Sportpark an der Berliner Allee mit den Anfängern mittwochs, ab 18 Uhr, und jeden ersten Samstag im Monat ab 14 Uhr. Freitags spielen ab 19 Uhr die Vereinsmitglieder. Das nächste Fun-Turnier ist am Samstag, 5. Mai. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.flb-kempen.de.

Quelle: RP
 
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