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Stadt Kempen
Dietmar Brockes führt weiterhin FDP-Bezirksverband Niederrhein

Stadt Kempen. Die 78 Delegierten bescherten ihm beim Bezirksparteitag im Saal "Nordkanal" in Grefrath mit 70,5 Prozent jedoch kein Traumergebnis.

/ grefrath (mab) Mit einer Gedenkminute für den verstorbenen früheren FDP-Chef Guido Westerwelle und die Verstorbenen aus den sechs Mitgliedskreisen des Bezirks Niederrhein der Liberalen (Duisburg, Krefeld, Mönchengladbach, Kleve-Geldern, Wesel, Viersen und Krefeld) begann am vergangenen Freitag im Saal "Zum Nordkanal" der Bezirksparteitag der Freien Demokraten. Vor fünf Jahren hatte der Bezirksparteitag letztmalig im Kreis Viersen stattgefunden. 78 der 80 Delegierten waren der Einladung gefolgt, ebenso Gäste aus den Niederlanden.

Dietmar Brockes (45 und MdL) aus Brüggen-Bracht führt den Verband seit dem Jahre 2000. Er wurde am Freitag in Grefrath wiedergewählt. Doch die 70,5 Prozent, die er erreichte, stellen kein Traumergebnis dar. Gleichwohl war Brockes zufrieden und kommentierte, dass das Ergebnis vor zwei Jahren "ähnlich war." Brockes erhielt 55 Ja-Stimmen, bei 14-Nein-Stimmen und neun Enthaltungen. Einen Erfolg konnte der junge Felix Grams aus Kempen für sich verbuchen, der jetzt dem Vorstand als Pressesprecher angehört.

Den Bezirksparteitag eröffnete der Kreisvorsitzende Wolfgang Lochner mit einer kämpferischen wie sachlich orientierten Rede, die viel Zustimmung bei den Delegierten und den Gästen aus den Niederlanden fand. Lochner: "Wir sind auf dem richtigen Weg nach vorne, nach den Wahlerfolgen in Hamburg, Bremen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Die Wahlergebnisse beweisen, dass wir Format und Glaubwürdigkeit und damit das Vertrauen der Wähler zurückgewinnen konnten." Sorgen bereiten der FDP gleichzeitig die Ergebnisse der AfD. Er hoffte, dass die AfD "nur eine vorübergehende Zeiterscheinung" bleiben werde. Den Delegierten aus dem Kreis Wesel gab er mahnende Worte mit auf den Weg: "Wir sind die Niederrhein-Partei, Wesel gehört zum Rheinland und nicht zum Ruhrgebiet." Massive Kritik übte er am Landesentwicklungsplan. Er bezeichnete ihn als einen Plan von rot/grün auf 150 Seiten mit vielen Sorgen und Problemen und was nicht geht." Besser sei ein Plan gewesen "mit 50 Seiten, was geht."

Das Ergebnis der Wahlen: Die drei gleichberechtigten Stellvertreter sind: Joachim C. Heitmann (Krefeld); Michael Terwiesche (Wesel) und Holger Ellerbrock (MdL) aus Duisburg. Schatzmeister wurde Boris Gulan (Kleve/Geldern). Schriftführerin wurde Gudrun Grimpe-Christen (Mönchengladbach). Pressesprecher: Felix Grams (Viersen). Insgesamt wurden 15 Beisitzer gewählt, darunter Wolfgang Lochner.

Quelle: RP
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