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Kreis Viersen
Düsseldorf will 40,2 Mio. Euro an den Kreis überweisen

Kreis Viersen. Der Kreis Viersen erhält im kommenden Jahr voraussichtlich 40,2 Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen. "Das sind 5,7 Millionen Euro mehr als im Vorjahr", berichtet der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Hans Smolenaers. Nach seinen Angaben erhalten die Städte und Gemeinden im kommenden Jahr mit 10,38 Milliarden Euro eine Rekordsumme. Innenminister Ralf Jäger, der auch zuständig für die Kommunen ist, stellte am Donnerstag die neue Modellrechnung für das Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) 2016 vor.

"Das ist die höchste Zuweisung, die es in NRW bisher gegeben hat. Damit kann auch der Kreis Viersen mit einer nachhaltigen finanziellen Unterstützung des Landes rechnen", stellt Smolenaers fest. An Schlüsselzuweisungen im Jahr 2016 sei der Betrag von 37,06 Millionen Euro vorgesehen. Hinzu komme eine Investitionspauschale in Höhe von 1,24 Millionen und eine Bildungspauschale über 1,92 Millionen Euro. Nach der Berechnung des Landes fließen außerdem an die neun Städte und Gemeinden im Kreisgebiet insgesamt 77,2 Millionen Euro. Danach erhielte Brüggen insgesamt fast vier Millionen Euro, Nettetal 15,67 Millionen, Niederkrüchten 4,36 Millionen, Schwalmtal 7,85 und Viersen mehr als 32 Millionen Euro. Grefrath soll 3,57 Millionen Euro erhalten, Kempen 2,5 Millionen Euro, Tönisvorst 4,3 Millionen und Willich 3,19 Millionen Euro. Bei den Schlüsselzuweisungen gehen Kempen und Willich wegen ihrer Finanzausstattung leer aus, das erklärt die vergleichsweise niedrigen Zahlen.

(lp)
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