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Stadt Kempen
Ehemaliger Stadtwerke-Direktor ist fast 92-jährig gestorben

Stadt Kempen. Seinen Lebensabend hat er in bemerkenswerter geistiger und körperlicher Frische im Von-Broichhausen-Stift verbracht. In zwei Monaten wäre er 92 Jahre alt geworden. Jetzt ist Heinrich Schlickers, der langjährige Kaufmännische Direktor der Stadtwerke Kempen, im Alter von 91 Jahren gestorben.

Mit einem Bruder und zwei Schwestern wuchs der "Kempsche Jong" in seiner Heimatstadt auf und wurde beim Städtischen Betriebsamt nach seinem erfolgreichen Schulabschuss zum Kaufmann ausgebildet. Von 1957 bis zu seiner Pensionierung 1987 war Schlickers kaufmännischer Leiter der Stadtwerke Kempen.

30 Jahre lenkte Schlickers die Geschicke der Stadtwerke mit. Anlässlich der Vollendung seines 90. Lebensjahres blickte er vor zwei Jahren im Gespräch mit der Rheinischen Post auf seine berufliche Tätigkeit zurück. Er berichtete damals sehr lebhaft und interessant. So machte die Stromabgabe von Kempen im Jahr 1957 ein Zehntel aus von der Stromabgabe 30 Jahre später. 1964 wurde das Fernwärmenetz in Kempen installiert. Fünf Jahre zuvor war die Eigengasförderung aufgegeben worden. Seit 1906 gibt es die Wasserversorgung in Kempen, seit 1908 die Stromversorgung. Schlickers blickte damals ebenso zurück auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem früheren Kempener Stadtdirektor Klaus Hülshoff.

Heinrich Schlickers hat nach seiner Pensionierung viele Jahre ehrenamtlich die Kapelle St. Peter betreut. Er hat ebenso gerne Skat gespielt In seiner Freizeit hat Schlickers oft im heimischen Garten gearbeitet.

Um Heinrich Schlickers trauern neben seiner Familie die Stadtverwaltung und die Mitarbeiter der Stadtwerke Kempen.

Quelle: RP
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