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Stadt Kempen
Ehrenamtlich zum Wohl der Kinder

Stadt Kempen. Mit einer eigenen Internetpräsenz ist der Jugendamtselternbeirat in Kempen in die neue Amtszeit gestartet. Kjell Riepe ist nach wie vor der Mann an der Spitze des Gremiums. Es vertritt die Interessen von Eltern und Kindern. Von Bianca Treffer

Die ehrenamtliche Arbeit zum Wohl der Kinder macht ihm Spaß und er freut sich, dass schon einiges bewegt werden konnte. Die Rede ist von Kjell Riepe, der nunmehr zum dritten Mal den Vorsitz im Jugendamtselternbeirat (JAEB) in Kempen übernommen hat. Als Stellvertreterin steht ihm bereits zum zweiten Mal Melanie Petersen zur Seite. In der konstituierenden Sitzung für das neue Kindergartenjahr lobten sowohl Stadtverwaltung wie auch der Beirat die gute Zusammenarbeit.

Sie zeigt sich jetzt auch im Internet. Es war schon seit längerem der Wunsch des Beirates, über eine eigene Internetpräsenz zu verfügen, um Eltern über die Arbeit und die Angebote des Gremiums zu informieren. Bislang scheiterte dies an den Kosten, die eine solche Internetseite verursacht. Da der Beirat aber ein Budget von der Stadt Kempen erhalten hat, das pro Jahr bei 500 Euro liegt, war es ihm möglich, nun eine Internetseite an den Start zu bringen. Unter der Adresse www.jaeb-kempen.de kann sich jeder Interessierte informieren. "Was uns besonders freut, ist, dass wir ein eigenes Logo haben, das uns die Mediengestalterin Jessica Wahlen unentgeltlich entworfen hat", berichtet Riepe.

Wer die Seite öffnet, blickt auf die Silhouette von Kempen und den bunten Schriftzug JAEB mit dem kleinen Zusatz "Elternvertretung der Kempener Kitas" - ein verständlicherer Begriff als die gesetzliche Bezeichnung Jugendamtselternbeirat. Es folgen die einzelnen Unterpunkte zu denen unter anderem "Über uns", "Aktuelles", "Mitglieder" und "Termine" gehören. "Wir sind zwar schon etabliert in Kempen und werden gehört, aber wir wollen gerne noch bekannter werden. Dabei hilft uns die Internetpräzens", meint Riepe.

Die frisch an den Start gegangenen Seiten sind teilweise noch im Aufbau. Sie sollen, wenn der Wunsch des Beirats in Erfüllung geht, mit den Internetseiten der Stadt Kempen und des Landeselternbeirats verlinkt werden. "Wir haben mit dem Elternbeirat einen wichtigen Partner zur Seite stehen. Es erfolgt ein guter Austausch. Wir erhalten ein Gesamtbild aller Kitas aus einer anderen Perspektive und das ist wichtig", sagt Christian Semrau, Sachgebietsleiter im Jugendamt der Stadt Kempen. Ob Lob, Kritik, Anregungen oder Ideen - das Jugendamt hört zu und bringt sich entsprechend ein. Insgesamt vertritt der Beirat 17 Kindertagesstätten in der Stadt Kempen, wobei elf Einrichtungen ihre Vertreter ins Gremium entsandt haben.

Vorsitzender Riepe würde es sehr freuen, wenn sich die noch fehlenden Kindergärten anschließen würden. In Sachen Kooperation mit der Stadt Kempen spricht der Vorsitzende davon, dass sich die Informationswege eingespielt hätten und betont, dass der Beirat kein Meckerforum sei, sondern aktiv zum Wohle der Kinder in der Stadt Kempen mitarbeite. Man spreche Dinge an und das Jugendamt reagiere.

Um sich noch mehr einbringen zu können, würde Riepe gerne ein Stimmrecht im Jugendhilfeausschuss erhalten. Bislang ist er lediglich ein beratendes Mitglied und hat Rederecht. Dafür möchte er sich jetzt neben einer Anfrage bei der Stadt Kempen an die Fraktionen wenden. Ideen, wie noch mehr für Kinder in Kempen getan werden könnte, hat der Elternbeirat reichlich. Ein Projekt ist die Broschüre "Hurra, ich bin jetzt in der Kita". Die Broschüre wurde vom Elternbeirat in Münster entwickelt und gibt Eltern viele hilfreiche Tipps. Die Anschaffung der Broschüre scheiterte immer an den Finanzen. Mit dem städtischen Zuschuss könnte jetzt ein erster Satz gekauft werden. Die Elternvertretung könnte sich vorstellen, das Info-Heftchen mit ins Baby-Begrüßungspaket zu packen. Bei Veranstaltungen wie Kinderfesten und dergleichen möchte sich der Beirat in Zukunft verstärkt einbringen. Geplant ist zudem die Erstellung eines Flyers, der über die Arbeit informiert.

Quelle: RP
 
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