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Stadt Kempen
Ein buntes Programm für alle

Stadt Kempen: Ein buntes Programm für alle
Luftballons weisen den Ehemaligen des Luise-von-Duesberg-Gymnasiums den Weg zu ihren Treffpunkten. Zum Jubiläum der Schule waren am Samstagabend auch die ehemaligen Schüler und Lehrer eingeladen. FOTO: NORBERT PRÜMEN
Stadt Kempen. Zum 150. Bestehen des Luise-von-Duesberg-Gymnasiums standen am Samstag nachmittags ein großes Schulfest und am Abend ein Ehemaligen-Treffen an. Von Silvia Ruf-Stanley

So lebendig wie beim Festakt am Freitag präsentierte sich das Luise-von-Duesberg-Gymnasium (LvD) auch am Samstag. Und das gleich zweimal. Nachmittags mit einem großen Schulfest und abends mit einem Treffen ehemaliger Schüler und vielen Lehrern.

Für das Schulfest hatten sich die Schüler ein buntes Programm einfallen lassen. Auf der Bühne gab es Musik. Da wollte dann der Chor gerne Millionär sein. "Ist doch ein guter Berufswunsch", grinste einer der Besucher. Im Publikum vor der Bühne standen auch Optiker Stephan Bunse und seine Frau Martina. Sie hat ihr Abi auch am LvD gemacht, während Stephan nur ein Jahr wegen der Kursbelegung an der Schule war. Dann ist er doch wieder schnell zum Thomaeum gewechselt, wie er erzählte. Aber seine beiden Schwestern waren auch am LvD. Das wiederum weiß die Reporterin, weil sie mit einer der Schwestern im gleichen Jahrgang war und die ältere Schwester mit einer Bunse-Schwester vier Jahre vorher. Eine ganz übliche Sache an der Schule, wie man allenthalben hörte.

Dann gab es von Torwandschießen über ein Kickerturnier oder auch einen Tischtenniswettbewerb viele Spiele auf dem Schulhof. Geschicklichkeit musste man zum Beispiel am Stand der Klasse 6a beweisen. Hier galt es Bälle auf verschiedene Hindernisse zu werfen. Das war gar nicht so einfach. Im Heu konnte man eine Nadel, genauer gesagt ein kleines Spielzeug finden. Eine tolle Idee des Jahrgangs fünf, der begeistert aufgenommen wurde. Bei der Fotobox konnte man dagegen tief in die Requisitenkiste greifen und sich vor der Kulisse der Schule ablichten lassen.

Die Big Band der Schule hatte auf der Bühne ein schönes schattiges Plätzchen und sorgte mit ihrem Spiel für viel "Sonne im Herzen". FOTO: Prümen Norbert

Vor den Pavillons waren die ganz kleinen Rennfahrer beim Bobbycar-Rennen gefragt. Der kleine Anton zeigte ganz stolz seine Urkunde. Er war mit seinen Eltern gekommen. Mutter Britta Bruckes erzählte, dass sie selbst Absolventin des LvD ist. Nächstes Jahr wird 20 Jahre Abitur gefeiert. Und Britta Bruckes hat ihren Mann schon in der Schule kennen und lieben gelernt. Übrigens ist es nicht das einzige Paar, das sich seit Einführung der Koedukation in der Schule gefunden hat.

Reichlich hatten die Schüler und Eltern für kulinarische Spezialitäten gesorgt. Ob ein herzhaftes Würstchen, Salate, Kuchen oder leckere Saftcocktails - es gab so ungefähr alles, um an diesem heißen Nachmittag auf dem Schulhof sich wohl zu fühlen. Und dank der vielen überall im Gelände verteilten Sitzgelegenheiten gab es reichlich Platz zum Ausruhen und für Gespräche. Wenn man sich umhörte, konnte man feststellen, dass manche Familie schon in der vierten Generation auf der Schule ist. Da zeigte sich die Tradition der 150 Jahre jungen Schule. Die Mütter, die heute ihre Kinder hier zur Schule gehen lassen, waren schon Absolventinnen und ihre Mütter sowie teilweise gar die Großmütter sind ebenfalls an der Schule gewesen. Für die ganz großen Fans der Schule gab es zur Erinnerung an das Fest auch LvD-Artikel wie Turnbeutel oder Tassen zu kaufen.

Manches freudiges Wiedersehen gab es abends. Da auch mancher Lehrer teilnahm, war man überall schnell im Gespräch. Weil das Wetter so schön war, genossen alle den Abend noch lange. Und es wurde vor allem bei den Gruppen viel gelacht. "Na ja, es war nicht immer alles schön", erinnerte sich eine Besucherin. Aber zurückblickend hätte sie doch die Schulzeit genossen. "Wir sind gut auf's Leben vorbereitet worden", meinte ihre Tischnachbarin, bevor es weiter ging mit dem Austausch. Thema war übrigens auch bei den älteren Jahrgängen immer wieder, wie geschickt man es schaffte spätestens ab Tanzstundenzeit sich mit den Jungs vom benachbarten Thomaeum zu treffen. Passenderweise führte ein Trampelpfad am Sportplatz vorbei von einer Schule zur anderen.

Quelle: RP
 
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