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Gemeinde Grefrath
Ein großes Fest für die ganze Familie

Gemeinde Grefrath: Ein großes Fest für die ganze Familie
Das Familienfest am letzten Augustwochenende hat sich längst etabliert. Gestern fanden wieder zahlreiche Besucher ihren Weg zum Eisstadion. Auch die Kleinen kamen auf ihre Kosten. FOTO: wolfgang kaiser
Gemeinde Grefrath. Bei idealem Wetter war gestern rund um das Grefrather Eisstadion richtig etwas los. Das Angebot war riesig, Langeweile hatte keine Chance. Bis in den Abend wurde nach Herzenslust gefeiert. Von Willi Schöfer

"Mein größter Wunsch ist, dass sich aus dieser Veranstaltung heraus mal ein Verein oder ein Bündnis gründet, das sich finanziell um die Familien kümmert, die nicht so gut dastehen", sagte gestern am Rande des 9. Familien-Sommerfestes die Koordinatorin, Gleichstellungsbeauftragte Annemarie Quack. Es war draußen und unter der Zeltkuppel im Eisstadion einiges los. 32 Organisationen, Initiativen und Vereine machten mit.

Inmitten des kleinen Event-Dorfes mit zahlreichen Erlebnis-, Sinnes- und Spieleparcours ging die Gemeinschaft "Grefrather helfen Grefrathern" mit gutem Beispiel voran. Dort am Stand trug gerade Susen Zimmermann den Kindern Glitzer-Tattoos auf den Arm. Der Sprecher der Initiative, Eckhard Klausmann, erzählte, dass man bereits mit Kindern zum "Irrland" gefahren und auf der Niers gepaddelt sei, dass jetzt aber unter der Bezeichnung "Grefrath leuchtet" ein ganz anderes Projekt angegangen werde. Klausmann: "Wir wollen dafür sorgen, dass es schon in diesem Jahr in allen Ortsteilen eine Weihnachtsbeleuchtung gibt, die diesen Namen auch verdient." Dafür braucht man unter anderem rund 2200 LED-Leuchtmittel.

Die Informationen waren zahlreich: Am Eingang erklärten die jungen Segelflieger Dominik Sauls (17) und Niclas Böttcher (18) den Segler ASK 21 und die Schnupperkurse, die der Luftsportverein Grenzland anbietet. An einer Ecke demonstrierte auf der Matte eine Tae-Kwon-Do-Gruppe von TuS Oedt einige Techniken, an einer anderen stellten sich die aktiven Gruppen gehandicapter Menschen von der Turnerschaft Grefrath vor.

Vertreten war außerdem das benachbarte Freilichtmuseum. So leitete Museumspädagogen Rabea Badeda die Kinder zum Bau einen kleines Fachwerkhaus-Modelles an. Wenige Meter weiter bot "Kräuterhexe" Jenny Hengsten unter anderem das selbst gemachten Waldmeister-Apfel-Gelee oder die Hollunder-Apfel-Marmelade an. "Sehr lecker", sagte Karin Mietz nach dem Probieren. Jenny Hengsten ist gleichzeitig Nabu-Mitarbeiterin. Der Nabu war mit Info-Stand, Blätter- und Vogelstimmen-Quiz dabei.

Der St. Töniser Klaus Kaninekens brachte eine große Carrera-Bahn (Maßstab 1:24) mit einer Streckenlänge von 23 Metern mit. Viele Kinder probierten ferner das Büchsenwerfen oder malten in der Kreativ-Ecke des Jugendrotkreuzes Grefrath mit Ortsleiterin Anja Vermaelen Blumentöpfe bunt an.

Natürlich durfte die Gemeindeverwaltung mit Sozialamtsleiter Volkmar Josten nicht fehlen. Sie informiert über Pflegeeltern oder den Besuchsdienst und die Hilfen, die es für Neugeborene und deren Mütter und Väter gibt. Seit langem erledigen dies 16 Ehrenamtliche. "Verstärkung können wir immer gebrauchen", meinte Ursula Sadowski vom Sozialamt. Einige Kitas machten auch mit. Der Verein "Älter werden in der Gemeinde Grefrath" stellte sich vor, hatte ein Foto-Puzzle gemacht, in dem man vier kleinere Wahrzeichen und Skulpturen der Gemeinde zusammenlegen musste. Jan (10) und Niclas (11) hatten das schnell erledigt. Es waren die Eisschnellläufer in Grefrath, die Weber in Oedt, der Sämann in Vinkrath und der Esel in Mülhausen.

Quelle: RP
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