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Serie Mit Dem Lauftreff Kempen Unterwegs
Ein, zwei Runden durch den Forstwald

Kempen. Heute geht es mit dem Lauftreff Kempen durch einen reinen Wald-Kurs. Der Forstwald lag ursprünglich in der St. Töniser Heide. Dort fanden zwei große Schlachten statt, und zwar 1642 und 1758. Von Georg Funken

FORSTWALD Wie der Name unserer heutigen Strecke, "Forst und Wald", bereits andeutet, führt uns die Joggingstrecke nach Forstwald, den Süden unserer Region. Wunderschöne Wege, die einladen, eine oder mehrere Runden zu drehen, Sauerstoff zu tanken und dem Vogelgezwitscher zu lauschen. Und da sind wir schon bei der heutigen Besonderheit der Strecke: Wald, keine besonderen Gebäude oder Orte, einfach wunderbarer Wald.

Aufgrund dieser Begebenheit, manchmal erkennt man den richtigen Weg vor lauter Bäumen nicht, empfehle ich einen Rundkurs von etwa sechs Kilometern Länge, der um den Forstwald führt. Dieser kann von den erfahrenen Läuferinnen und Läufern mehrfach umrundet werden, um so auf die angepeilte Streckenlänge von zwölf Kilometern zu kommen. Wer die Strecke einmal gelaufen ist, wird sich auf den nächsten Runden gut orientieren können und muss nicht mehr wirklich auf die Streckenführung achten.

Für die "Genussläufer" ist sicherlich eine Runde ausreichend. Aber bevor wir die zweite Runde angehen können, starten wir, natürlich verkehrstechnisch günstig gelegen, vom Parkplatz am Forsthaus in Krefeld-Forstwald, Ecke Forstwaldstraße/Plückertzstraße. Der Einstieg in unsere Runde liegt für Ortsunkundige etwas versteckt, jedoch mit geübtem Blick zu finden. Mitten auf dem Parkplatz prangt an einer Laterne ein weißes A1 auf schwarzem Grund. Ein Hinweis auf den Wanderweg, den wir im Laufe unserer Runde mehrfach wiederfinden.

Die Laterne im Rücken, den Blick auf das Forsthaus gerichtet, starten wir halblinks auf den Weg, der mit dem Schild "Rad- und Fußweg" gekennzeichnet ist. Bereits nach etwa 170 Metern müssen wir uns entscheiden, links oder rechts? Am heutigen Tag nehmen wir, dem Uhrzeiger folgend, den Weg nach rechts in südöstliche Richtung. Achtung, wir queren auf unserer Runde jeweils zweimal die Forstwaldstraße sowie die Plückertzstraße. Die erste Querung steht unmittelbar nach unserem ersten Richtungswechsel an, und die Fahrbahn ist dort leicht erhöht, mit dunkel getönten Sportbrillen leicht zu übersehen!

Es geht der Nase nach, bis wir nach etwa 200 Metern die zweite Straßenüberquerung vornehmen. Keine Sorge, es wird für längere Zeit die Letzte sein. Um auch für unsere Fußgelenke etwas Abwechslung ins Spiel zu bringen, folgen wir der Strecke bis zum asphaltierten Radweg in Sichtweite der Hückelsmay. Wer ungern auf Asphalt läuft, kann bereits 50 Meter vor dem Radweg nach rechts abbiegen und auf dem Waldweg bleiben, bis es nur noch nach rechts oder links geht. Nördlich nach rechts ist dann die richtige Entscheidung. Wir nehmen den Radweg, in westliche Richtung nach rechts, und folgen ihm für etwa 700 Meter bis zum TC Forstwald und dem dazugehörigen Parkplatz.

Nun geht es, mittig des Parkplatzes, in den Wald. Der äußerst breite, jedoch unebene Bosseljonweg lädt uns ein. Hier müssen wir stärker als auf der sonstigen Strecke mit Unebenheiten rechnen. Nach etwa 400 Metern gabelt sich der Weg. Hier entscheiden wir uns für die halblinke Abzweigung, einen leicht geschwungenen Weg, der uns nach weiteren 200 Metern in westliche Richtung führt. An der nächsten Abzweigung folgen wir dem Weg in nördliche Richtung und queren, nach etwa 170 Metern, ein zweites Mal die Forstwaldstraße, um im Anschluss wieder den halblinken Weg zu nehmen und diesem dann für etwa 500 Meter zu folgen. Auch die Plückertzstraße queren wir nun zum zweiten Mal und folgen dem Weg in westliche Richtung, links, für circa 600 Meter. Scharf rechts geht es weiter, in Sichtweite der Bahnlinie bis hinter den Bahnhof Forsthaus. Auch hier führt uns der Weg, um die Fußgelenke anders zu belasten, über eine asphaltierte Strecke.

Am Bellenweg müssen wir nochmals Obacht geben. Sowohl möglicher Verkehr als auch der Weg, er führt uns leicht nach rechts versetzt wieder in den Wald, erfordern unsere erhörte Aufmerksamkeit. Der Nase nach geht es weiter, 900 Meter bis zur letzten Abbiegung vor der Forstwaldstraße. Hier müssen wir uns entscheiden, ob es für uns auf eine weitere Runde geht, wir eine kurze Trinkpause am Auto einlegen, oder die Streckenlänge ausreichend war. Je nach gewählter Variante geht es nach rechts zum Parkplatz oder auf eine weitere Runde, die Forstwaldstraße querend.

Die dritte Strecke der Sommerlauftipps ist geschafft, und wir haben uns ein erfrischendes Getränke verdient, isotonisch natürlich. In der nächsten Woche heißt es "Willich oder will ich nicht?". Bis dahin wünsche ich gute Beine, bleiben Sie gesund und haben Spaß an der Bewegung in der freien Natur.

Diese Strecke sowie alle bereits vorgestellten finden Sie auch unter www.gpsies.com unter dem Benutzernamen "RP-Sommerlaufstrecken-16".

Quelle: RP
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