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Stadt Kempen
Eine Zeitreise durch den Ferienspaß

Stadt Kempen: Eine Zeitreise durch den Ferienspaß
Im großen Zelt haben die Kinder ausreichend Gelegenheit, sich zu beschäftigen. FOTO: Kaiser Wolfgang
Stadt Kempen. Gestern wurde die Ferienspielaktion an der Berliner Allee eröffnet. In der ersten Woche sind 114 Kinder dabei. Das Angebot ist groß, jeden Mittwoch steht ein Ausflug auf dem Programm. Von Silvia Ruf-Stanley

In den nächsten sechs Wochen dreht sich auf dem Sportgelände an der Berliner Allee wieder alles um Ferienkinder. "Eine Zeitreise durch 35 Jahre Ferienspaß" heißt das Motto in diesem Jahr. Im Laufe der Jahre hat er sich entwickelt und verändert. Betreut werden die Kinder hier von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr, Kinder aus St. Hubert und Tönisberg werden mit einem Pendelbus abgeholt. Früher gab es feste Buchungszeiten von drei Wochen, heute kann man von Woche zu Woche buchen. Das nutzen vor allem viele Eltern von jüngeren Kindern, so Jugendamtsleiterin Heike Badberg. Zwischen sechs und 13 Jahre alt sind die Kinder, für die das Angebot gedacht ist. Gerade bei den jüngeren Kindern testen die Eltern gerne erste einmal, ob die Kinder sich wohl fühlen in der ungewohnten Umgebung und inmitten von so vielen Kindern.

Das sind in dieser ersten Woche schon 114, erzählt Stadtjugendpfleger André Fitzner. Die haben sich schnell das Gelände erobert. Einige suchen noch nach dem passenden Spielgerät, andere sind schon mit Bällen, Treträdern oder Co-Karts unterwegs. Die Spieleausgabe hat auf jeden Fall gut zu tun. Diese Woche sind es neben Fitzner und seiner Kollegin Michaela Haffmanns elf Betreuer, die sich um die Kinder kümmern. Dabei setzt das Jugendamt auf ein bewährtes Team. Einige der Betreuer sind seit Jahren schon dabei.

Bei der Eröffnung der Ferienspiele entdeckten Heike Badberg und Michael Klee ihre spielerische Ader wieder. Sie mussten aber zurück ins Büro, die Kinder durften weiterspielen. FOTO: wolfgang kaiser

Da man sich ja in diesem Jahr auf Zeitreise machen möchte, greift das Jugendamt Ideen der vergangenen Jahre auf. So wird die Feuerwehr zu Besuch kommen. Ebenso kommt der Aqua Zoo aus Düsseldorf an zwei Tagen und bringt Krabbeltiere und Reptilien mit. Es gibt Aikido-Training, Tennis und jede Menge Stadterkundungen. Fester Bestandteil ist auch immer ein Waldspaziergang mit dem Förster. Dienstag und Donnerstag sind immer die Angebotstage, so Fitzner. Aber das Gelände bietet für die Kinder auch so jede Menge. Neben den vielen Spielen gibt es auch Kreativangebote, und es fehlt natürlich auch in diesem Jahr nicht der Bauspielplatz. Der stellvertretende Bürgermeister Otto Birkmann und Hubert Zens bauen mit den Kindern eine Lok und einen Zug für die Zeitreise durch 35 Jahre Ferienspaß. Außerdem freut sich das Team vom Jugendamt über eine besondere Neuheit. Unternehmer Martin Alders, der sowieso schon den Ferienspaß mit einer großzügigen Spende unterstützt hat, steuerte nun auch noch ein Trampolin bei.

Außerdem geht es während des Ferienspaß auch immer einmal in der Woche auf Reisen. Klein-Zwitzerland und das Irrland sind immer wieder beliebt. In diesem Jahr geht es zum ersten Mal in den archäologischen Park in Xanten. Nicht nur eine Führung durch den Park erwartet die Kinder hier, sondern auch Mitmachaktionen. Während die Kinder sonst mittags in der Mensa an der Martin-Schule mit einem warmen Mittagessen versorgt werden, erhalten sie für diesen Tag ein Lunchpaket.

Ganz besonders weist das Jugendamt die Eltern auch immer darauf hin, so Fitzner und Badberg, dass die Kinder sowohl ausreichenden Sonnenschutz haben, zum Beispiel eine Kappe. Für den Fall der Fälle ist auch vorgesorgt: Ein großes Zelt steht nämlich bereit, in dem man bei jedem Wetter spielen kann. Dieses Jahr ist es anders ausgerichtet, was daran liegt, dass es genau dort steht, wo demnächst die Straßenbahn für den neuen Jugendtreff stehen soll, so Dezernent Michael Klee.

Quelle: RP
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