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Schülertreffen 75 Jahre Nach Der Einschulung
Erinnerungen an schwere Kindheit in der Kriegszeit

Schülertreffen 75 Jahre Nach Der Einschulung: Erinnerungen an schwere Kindheit in der Kriegszeit
FOTO: Prümen Norbert
Kempen. ST. HUBERT (rei) Es war eine harte und entbehrungsreiche Kindheit und Jugend, die sie hatten. Aber wie bei vielen Altersgenossen hat dies auch die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der früheren Volksschule in St. Hubert zusammengeschweißt. 15 von ihnen feierten jetzt die 75-jährige Wiederkehr ihrer Einschulung. 1942 - mitten im Zweiten Weltkrieg - wurden sie eingeschult. Beim Klassentreffen, das mit dem Besuch der heiligen Messe in der St.

Huberter Pfarrkirche begann und danach mit einem Ausflug nach Brüggen fortgesetzt wurde, hatten sich die ehemaligen Klassenkameraden viel zu erzählen. Das Wiedersehen wurde zu einem Tag der Erinnerung an die gemeinsame Kindheit und Schulzeit. Damals gingen die I-Dötzchen noch stolz mit Tornister und Schiefertafel sowie Putzläppchen zur Einschulung, wie einer der Mitschüler, Hermann Josef Schouren berichtet. Wegen der Bombengefahr wurden die Volksschüler während des Krieges im Keller des Schulgebäude am Hohenzollernplatz unterrichtet.

Schouren erinnert sich auch daran, dass die Kinder unmittelbar nach Kriegsende eine von Amerikanern gespendete Schulspeisung erhielten. Damit sollte die ärgste Hungersnot gelindert werden. Es gab in den Schulspeisen Suppen aus Erbsen- oder aus Biskuitmehl. Auch über die Lehrer von damals wurde beim Schülertreffen viel erzählt. "Es war ein sehr schöner Tag, den wir nach so vielen Jahren miteinander erleben durften", so Schouren.

Quelle: RP
 
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