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Stadt Kempen
Ferienspaß mit allseits toller Bilanz

Stadt Kempen: Ferienspaß mit allseits toller Bilanz
Eine Weltreise in 30 Tagen bot die Ferienspaßaktion in diesem Jahr: Zum Abschluss wurden die von den Kindern fertiggestellten Häuser für den Ferienspaß im nächsten Jahr versteigert. FOTO: WOLFGANG KAISER
Stadt Kempen. Seit Freitagnachmittag gibt es zwei neue stolze Hausbesitzer in Kempen. Am Ende des Ferienspaßes ersteigerte Nicole Koth-Rohn aus Kempen gleich zwei der Bauwerke aus der Werkstatt der Kinder. Ein Fachwerkhaus und das amerikanische Indianerzelt werden nun ihren Platz im Garten der Familie finden. Von Silvia Ruf-Stanley

Und bei Familie Pasch aus St. Hubert kommt das Stelzenhaus unter. Für je 35 Euro wurden die Häuser versteigert, der Erlös kommt dem Bauspielplatz beim Ferienspaß im nächsten Jahr zu Gute. Gerne hätte sich Auktionator Otto Birkmann mehr Nachfrage gewünscht.

Es habe wirklich wieder einmal Spaß gemacht, so Birkmann, der zum siebten Mal ehrenamtlich beim Ferienspaß dabei war. Gemeinsam mit Hubert Zens war er in den sechs Wochen fast jeden Tag aktiv. Manchmal war es schwer in diesem Jahr, so Birkmann. Mal regnete es, so dass man auf die Halle auf dem Sportgelände ausweichen musste, dann war es so heiß, dass man den Kindern das Bauen in der Sonne gar nicht zumuten konnte. Fertig geworden sind trotzdem alle fünf Häuser, die für die verschiedenen Kontinente getreu dem Motto einer Weltreise in 30 Tagen stehen sollten. Das wurde auch erleichtert durch die Unterstützung durch die Stadt, so Birkmann. Allen voran Christoph Dams und Hans-Josef Minten, die immer zur Stelle waren, wenn auf dem Bauplatz irgendetwas benötigt wurde.

Sichtlich erleichtert war auch der neue Stadtjugendpfleger André Fitzner. Alles ist gut gegangen bei seiner Premiere als Ferienspaßleiter. Dafür bedankte er sich nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den vielen Betreuern und Ehrenamtlern, die ihm den Einstieg erleichterten. Vor allem bedankte er sich bei Sandra Müller, die neben ihm die Hauptorganisatorin des Ganzen war. Ganz sicher war sich Fitzner, dass die Kempener die liebsten Kinder der Welt hätten.

Darüber freute sich natürlich auch Bürgermeister Volker Rübo, der gemeinsam mit Dezernent Michael Klee zum Abschluss des Ferienspaßes gekommen war. Auch er bedankte sich, dass das wunderbar eingespielte Team Fitzner einen tollen Einstand bereitete. Und die Idee, dass die in den sechs Wochen entstandenen Häuser nun weitere Verwendung finden, sei erst recht gut, meinte er. Zum Schluss des Ferienspaßes war noch ein gern gesehener Gast gekommen: Uli Nieting, inzwischen pensioniert, schaute vorbei. Schließlich hat er den Ferienspaß erfunden.

Quelle: RP
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