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Stadt Kempen
Ferienspaß mit einer eigenen Zeitung

Stadt Kempen: Ferienspaß mit einer eigenen Zeitung
Mit viel Eifer ist die Zeitungsredaktion bei den Ferienspielen bei der Sache. Es muss schließlich alles genau beschrieben werden, was so alles passiert. FOTO: wolfgang kaiser
Stadt Kempen. Die Teilnehmer berichten über all das, was sie in ihrer Ferienfreizeit so erleben. Die Themenvielfalt ist groß. Unter anderem geht es um die wöchentlichen Ausflüge. Von Silvia Ruf-Stanley

Zum Ferienspaß gehört auch die Ferienspaßzeitung. Wie sich das für eine richtige Zeitung gehört, wird über alles berichtet, was in den sechs Wochen so passiert. Rund um Betreuerin Sonali Das Gupta hat sich ein Redaktionsteam mit Kindern zwischen acht und 13 Jahren gesammelt. Die Zahl der beteiligten Nachwuchsreporter wechselt immer wieder, da manche Kinder nur einige Wochen beim Ferienspaß sind oder mal einen Tag etwas anderes machen möchten. Am Donnerstag beherrscht immer ein großes Thema den Redaktionstrupp - die Erlebnisse vom wöchentlichen Ausflugstag am Mittwoch müssen beschrieben werden.

Gerade ist der Bericht über den Besuch im Irrland in Twisteden fertig. Laureen (9) hat alles aufgeschrieben, was ihr dort Spaß gemacht hat. Super wäre es gewesen, ist ihr Fazit direkt zu Beginn, aber das Wasser auf dem Spielplatz sei leider eiskalt. Aber damit genau richtig bei warmen Wetter, wie sie sofort feststellt. Die Wasserrutsche hat den meisten Spaß gemacht. Auch die Busfahrt nach Twisteden ist natürlich wichtig für einen kompletten Bericht, außerdem der Inhalt des Lunchpakets, das die Kinder für den Ausflug bekamen. Auch Carola (fast 9 ) hat sich den Ausflug als Thema vorgenommen. Bei ihr werden sogar die Abfahrtszeiten mit erwähnt, so dass man sich den Tagesablauf genau vorstellen kann.

Lucy (10) ist eigentlich diese Woche gar nicht beim Ferienspaß dabei, ist aber extra zum Besuch der Rheinischen Post gekommen. Sie hat schon ganz viel über die verschiedenen Angebote in den vergangenen drei Wochen geschrieben. Sie war auf dem Fußballplatz, beim Basketballspielen, auf dem Tennisplatz. Und sie hat auch über die Materialausgabe berichtet und über den Bauspielplatz. Mal schaut sie sich die Sachen nur an, mal macht sie selbst mit. Zum Team gehören auch noch Angelina (11) und Saskia (13). Wenn man die schon fertigen Seiten durchblättert, findet sich noch viel mehr. Einmal geht es um die Frage, ob das Essen lecker ist. Das ist ein Thema, das die Kinder offensichtlich spaltet. Die Betreuer zu interviewen war gar nicht so leicht. Erst musste man sich gute Fragen überlegen, später die Antworten richtig im Artikel unterbringen. Auch ein Kreuzworträtsel wurde extra für die Zeitung gemacht. Aus der Zeitung erfährt man auch, dass es immer einen Morgenkreis gibt. Alle treffen sich dann im Zelt. Das Ferienspaßlied wird gesungen und Stille Post gespielt. Übrigens haben die Kinder auch selbst ihre Reportagen mit Bildern und Zeichnungen illustriert.

Es sei nicht immer einfach, alle Kinder zum Schreiben zusammen zu kriegen, erzählt Das Gupta. Aber das kennt sie schon, schließlich ist sie ein "alter Ferienspaßhase", wie sie sagt. Sie muss nachrechnen, aber es ist wohl jetzt das elfte Mal, dass sie als Betreuerin dabei ist. Sie macht nicht nur die Zeitung mit den Kindern, sondern übernimmt auch andere Aufgaben. Aber wie den Kindern macht ihr die Zeitung Spaß, weil sie selbst gerne liest und schreibt. Und wenn man den jetzt schon fertigen Stapel an Material betrachtet, kann sie wirklich zuversichtlich sein, dass die Zeitung pünktlich zum Ende der Ferien fertig wird. Dann bekommt jeder sein eigenes Exemplar mit.. Eine schöne Erinnerung an den Ferienspaß 2015, findet sie.

Quelle: RP
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