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Gemeinde Grefrath
Feuerwehr Grefrath ist gut aufgestellt

Gemeinde Grefrath. Bei der Freiwilligen Feuerwehr der Niersgemeinde ist alles im "grünen Bereich." Dies wurde am Samstag bei der Jahreshauptversammlung in der Oedter Albert-Mooren-Halle deutlich, geleitet von Gemeindebrandmeister Hans Konrad Funken. Im vergangenen Jahr bekam die Wehr ein neues Löschgruppenfahrzeug (für Löschgruppe Mülhausen) und einen Mannschaftstransportwagen (für Löschzug Oedt und Jugendwehr). Alle Fahrzeuge wurden mit Digitalfunk ausgestattet. Das älteste Fahrzeug ist ein LF 16 (KK-213), das jetzt 60 Jahre alt ist.

Mit einem Ständchen es Feuerwehrtrommlercorps unter der Leitung von Hein Klingen begann die Versammlung. Die Wehr verfügt über 15 Einsatzfahrzeuge und zwei Anhänger. Es gab im vergangenen Jahr 134 Einsätze. Das waren sechs Einsätze mehr, als im Jahr zuvor. Die Feuerwehr musste Tiere aus Notlagen befreien, Türen öffnen, einen Kellerbrand löschen, hatte Sturmeinsätze zu bewältigen, oder eingeschlossene Personen befreien. Im Oedter Altenheim war eine Person eingeklemmt. Mit 42 Einsätzen (31,33 Prozent) überwogen die technischen Hilfeleistungen. Stattlich die Zahl der Fehlalarme, die bei 22 oder 16,4 Prozent lag. Es gab 23 Brandsicherheitswachen (17,16 Prozent) und 28 Brände (20,90 Prozent) mussten gelöscht werden. So wurden 13.055 Stunden ehrenamtlicher Dienst geleistet. Das Feuerwehrtrommlercorps hielt 15 Proben ab und hatte 35 öffentliche Auftritte zu bewältigen. Die Jugendfeuerwehr hat 13 Mitglieder und sechs Ausbilder. Dort wurden 1737 Stunden Dienst geleistet. Die Gesamtwehr hat 198 Mitglieder. Das sind drei weniger, als im Jahr zuvor. Sie teilen sich wie folgt auf: Löschzug Grefrath 41, Löschgruppe Vinkrath 22, Löschzug Oedt 33, Löschgruppe Mülhausen 23. Jugendwehr 13, Ehrenabteilung 42, Trommlercorps 23 (ohne aktive Mitglieder der Wehr) und Feldküche ein Mitglied. Nach der Versammlung fand in der neuen Kellerbar der Mooren-Halle noch eine "After-JHV-Party" statt.

Die Ehrungen: Feuerwehrzeichen in Silber (25 Jahre) Dirk Sasserath und Thomas Ebus. In Gold (35 Jahre) Ulrich Kamas. Feuerwehrehrennadel des Verbandes der Deutschen Feuerwehr 50 Jahre: Hans Schmitz, Heinrich Hünnekes und Hans-Günter Hüser. Ehrennadel für 60 Jahre: Theo Dückers (Gemeindebrandmeister a.D.), Friedhelm Dülks und Helmut Hüser. Versetzung in die Ehrenabteilung: Hermann-Josef Ziemes und Detlef Langels.

(mab)
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