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Stadt Kempen
Firma Dornbusch ist bald Teil eines US-Konzerns

Stadt Kempen. Die Restbelegschaft des Traditionsunternehmens Dornbusch steht vor einer ungewissen Zukunft. Im Mai hatte das Unternehmen mit seinen 55 Beschäftigten Antrag auf Insolvenz gestellt.

Bei der Suche nach einem Investor gab es mehrere Interessenten, das Mönchengladbacher Unternehmen Ungricht setzte sich im Bierverfahren durch, gründete für die Übernahme aber eine neue Firma. Das Familienunternehmen Ungricht wurde 1892 gegründet und ist einer der weltweit führenden Hersteller von Walzgrafuren. 33 der Arbeitsplätze waren gerettet.

Jetzt jedoch ist Ungricht an den US-Investor Matthews verkauft worden. Das ist für Ralf Köpke von der IG Metall keineswegs ein spontaner Deal: "Ich bin davon überzeugt, dass das von langer Hand vorbereitet war." Was aus dem Standort Kempen wird, ist offen: "Die Beschäftigten arbeiten dort im luftleeren Raum. Es gibt kaum zu tun, die Zukunft ist ungewiss." Er persönlich, fügt Köpke hinzu, sei nicht optimistisch, dass dass Unternehmen noch lange besteht: "Das ist eine eine ganz bittere Geschichte."

(hd)
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