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Kempen
Fit mit dem Landrat: Läufer und Walker folgen der Schwalm

Kempen. An der Burggemeindehalle fiel der Startschuss, dann erkundeten die Sportler die idyllische Umgebung rund um Brüggen. Von Matthias Mertens

Egal ob Laufen, Walken oder Wandern - Bewegung lohnt sich in jedem Fall. Zum neunten Mal dreht sich bei der Veranstaltung "Fit mit dem Landrat" alles um die Themen Sport und Gesundheit. "Es ist schön zu sehen, dass nicht nur die Laufexperten teilnehmen. Auch Laufanfänger oder einfach sportlich interessierte Menschen kommen zu uns und finden hier oft den Einstieg für eine fitte und gesunde Zukunft", freut sich die Vorsitzende des Kreissportbundes, Angelika Feller. Dieses Mal fällt der Startschuss in der Burggemeinde Brüggen. Am Flussbett der Schwalm entlang schlängelt sich ein fünf Kilometer langer Rundkurs, vorbei an Schloss Dilborn, durch die niederrheinische Landschaft. Ein oder zwei Runden können die Teilnehmer in unterschiedlichen Geschwindigkeiten laufend oder gehend zurücklegen. "Was gibt es Schöneres, als bei uns durch diese wunderschöne Natur zu laufen? Da würde ich am liebsten direkt wieder mitlaufen", sagt Schirmherr Landrat Peter Ottmann, der wegen einer Fußverletzung zum Zuschauen gezwungen ist. "Aber ich bin froh, dass ich mich sonst immer fit halte. Bewegung ist wichtig. Denn ohne Bewegung hätte ich die Verletzung nicht so gut weggesteckt und könnte heute gar nicht hier sein." Und auch nicht die vielen Lauffreunde begrüßen, wie zum Beispiel Karl-Adolf Himbert. Er ist mit seiner Frau bisher bei jedem Mal mitgelaufen. Inzwischen erkundet der erfahrene Marathonläufer aber mit der Nordic-Walking-Gruppe den Kreis Viersen. "Ohne Stress und mit netter Gesellschaft die äußersten Ecken unserer Heimat kennenzulernen ist einfach etwas Tolles", sagt der 76-jährige. "Walken kann dabei genauso anstrengend wie Laufen sein, ist aber etwas gelenkschonender. Also genau das Richtige für mich."

Einmal in der Woche trifft sich die Walking-Gruppe von Himbert, um im Gleichschritt und mit dem Klicken der Walkingstöcke im Ohr durch die Natur zu wandern. Dabei sollte man die Technik aber nicht ganz vergessen, erklärt Vievers: "Anfänger sollten zuerst einen Walking-Kursus besuchen. Erst mit ein bisschen Training lernt man den Bewegungsablauf flüssig durchzuführen." Vor allem am Anfang ist daher ein bisschen Geduld gefragt. Doch dann unterstützen die beiden Stöcke optimal den Rhythmus der Schritte. "Das hört sich alles sehr kompliziert an, aber an erster Stelle steht natürlich der Spaß am Sport und der Bewegung", sagt Vievers und zeigt noch einmal die richtige Stockhaltung. Da schaut auch Luisa interessiert hin. Die Achtjährige begleitet häufiger ihre Mutter beim Walken, besitzt aber noch keine eigenen Stöcke: "Eigentlich klappt es bei mir auch ganz gut ohne diese Stöcke. Aber das Walken macht mir schon Spaß. Da kann man sich beim Sport noch gut unterhalten".

Quelle: RP
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