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Franz Josef Kösters: Das Ende einer großen Ära

Kempen. Vinkrath (mab) Dieses Vereinsjubiläum ist wahrlich nicht alltäglich: Franz Josef Kösters führt den Männergersangverein Vinkrath im 52. Jahr. Das heutige Benefizkonzert ist sein letztes als Vorsitzender, denn im Januar wird ein Nachfolger gewählt..

Was war Ihr schönstes Konzert ?

Kösters Das war zweifelsohne das Kirchenkonzert am 18. Mai 1985, als wir 60 Jahre alt geworden sind. Ich habe als Vorsitzender alle Konzertprogramme mitgestaltet.

Was hat sie eigentlich fasziniert am Chorgesang ?

Kösters Es war stets der Sound der Chöre, der Drei- oder Vierklang. Ich selbst singe die Baritonstimme.

Was war die schwierigste Zeit im Chor ?

Kösters Das ist die Jetztzeit. Aber wir sind glücklich, dass wir noch 35 aktive Sänger haben und ganz viele passive Mitglieder.

Blicken Sie mal zurück und lassen Sie das gute halbe Jahrhundert Revue passieren, was fällt Ihnen dabei ein ?

Kösters Dass ich alles noch einmal so machen würde. Die Arbeit als Vorsitzender war belastend, doch die Freude überwiegt. Es gab eine positive Entwicklung. Ich bedauere, dass ich das Klavierspiel nicht erlernt habe. Das Singen im Chor hat mein Leben bereichert und meine Gattin hat mein Hobby stets mitgetragen.

Eine letzte Frage: Was geben sie ihrem Nachfolger mit auf den Weg ?

Kösters Als Vorsitzender muss man die Arbeit hundertprozentig für den Verein tun. Er sollte Freude eines jeden Sängers sein. Er sollte stets mit gutem Beispiel voran gehen, besonders beim Besuch der Proben. Es muss stets alles über den ersten Vorsitzenden laufen. Ganz sicher gehört der Idealismus zu solch einem Amt.

Quelle: RP
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