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Stadt Kempen
Frauengemeinschaft ließ die närrischen Puppen tanzen

Stadt Kempen. Seit 68 Jahren ist die Katholische Frauengemeinschaft St. Hubert ein Garant für urwüchsigen Humor. Die Theater- und die Tanzgruppe unter Leitung von Kati Geuchen-Genenger bestritt das komplette Programm im Marienheim, durch das Uschi Guse führte. Herrlich kostümiert und teilweise "gut "behütet" war die weibliche Narrenschar der Einladung gefolgt. Zu Beginn öffnete sich der Vorhang und zur Melodie von "Butterfly" tanzten und schwebten bunte Schmetterlinge über die Bühne.

Das "närrische Eis" war gebrochen, die Stimmung bestens. Der Hüppersche Frühlingszauber im Winter kam an. Immer wieder waren es Sketche, die die Besucher mitnahmen auf eine unterhaltsame närrische Reise. Da war das in die Jahre gekommenes Paar, das sich auf den Weg zur Eheberatung machte, denn der Ehemann kam nach gut 25-jährige Ehe seinen ehelichen Pflichten nicht mehr nach, die er jeden Tag zu erledigen hatte - in der Küche und beim Abwasch. Was folgte, war eine Hommage an den deutschen Schlager der 60er Jahre. Es war schon bemerkenswert, wie die Narrenschar die Lieder kannte und mitsang. Gus Backus hatte noch immer "Bohnen in die Ohren" und das Original Trude Herr schmetterte den Song "Ich will keine Schokolade" ins Mikrofon. Beim "Pigalle" vom Bill Ramsey tanzten Häschen auf der Bühne. "Zwei kleine Italiener" von Conny ließen ein winkendes Publikum zurück. Bei "Mandolinen und Mondschein" begannen die Narrenträume und Gitte sang, dass sie nur einen "Cowboy als Mann" wolle.

Es wirkten aus der Theatergruppe mit: Trudi Thomas, Karin Steger, Marlies Klinkhammer, Ursula van Afferden, Marianne Wolfers und Elisabeth Linke. Von der Tanzgruppe waren dabei: Renate Gehlen, Agnes Hoff, Irmgard Kursawa, Birgit Horstmann, Gundi Lambertz, Vera Peters, Hannelore Sokull und Angela Zoche.

(mab)
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