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Gemeinde Grefrath
Freude über "die zweitbeste Lösung"

Gemeinde Grefrath. Nach 15 Jahren im fußkalten Pavillon im Grefrather Schulzentrum hat der Verein Älterwerden in der Gemeinde Grefrath eine neue Heimat gefunden Räume in der GGS Oedt wurden am Samstag ihrer Bestimmung übergeben. Von Manfred Baum

Nach 15 fußkalten Jahren im Pavillon im Grefrather Schulzentrum hat der Verein "Älterwerden in der Gemeinde Grefrath" mit tatkräftiger Unterstützung der Grefrather Gemeindeverwaltung und von Bürgermeister Manfred Lommetz, der zahlreiche erfolgreiche Gespräche führte, in räumlich getrennten Räumen der GGS Oedt am schwarzen Graben eine neue Heimat gefunden. Vorsitzender Winfried Hüren sagte am Samstag beim kleinen Festakt im Foyer der Albert-Mooren-Halle: "Wir sind sehr froh und glücklich nach dem Umzug und den wochenlangen Renovierungsarbeiten." Zusammen mit Bürgermeister Manfred Lommetz und Vizebürgermeister Roland Angenvoort (SPD) war sich Hüren einig, dass die "zweitbeste Lösung" verwirklicht werden konnte. Die beste Lösung sei das geplante "Mehrgenerationenhaus" gewesen, dass nach einer politischen Entscheidung im Rat "nicht verwirklicht werden konnte." Hüren meinte dennoch: "Heute ist für uns ein guter Tag."

Er dankte allen Helfern für ihren Einsatz beim Umzug. Mehr als drei Dutzend Mitglieder hätten geholfen, teilte Hüren den geladenen Gästen im Mooren-Bau mit. Der Verein sieht sich als einen "Teil der Verwaltung", denn er nimmt der Verwaltung die "Seniorenarbeit" in jetzt rund drei Dutzend Gruppen ab. Die ersten Räumlichkeiten waren der Computerraum der Hauptschule und ein Raum im Haus des Gastes. Im Pavillon im Schulzentrum habe man sogleich eine "sehr gute Beziehung zu Mum" auf- und ausgebaut. Hüren bedauerte die Trennung. Mum hat längst das Schulzentrum verlassen, ist jetzt im Laurentiushaus an der Vinkrather Straße in Grefrath untergebracht.

Winfried Hüren ließ die Gäste wissen, dass man eine Zusammenarbeit mit der Oedter GGS und dem DRK-Kindergarten anstrebe. Im Vorfeld (vor dem Umzug) seien die Gespräche mit der Schulleitung "sehr fair" verlaufen. Winfried Hüren meinte abschließend: "Wir können unsere Arbeit jetzt noch besser leisten. Wir sind flexibler geworden durch die drei Räume. Wir können und wollen uns weiter entwickeln. Neben der neuen Gruppe von den Maltesern ist eine weitere neue Gruppe in Planung, teilte Hüren mit: Es soll eine meditative Gruppe werden mit einer ausgebildeten Fachkraft, die ehrenamtlich tätig ist. Bürgermeister Manfred Lommetz fand den neuen Namen: "Treffpunkt Älterwerden" sehr gut. Er sah das "Schiff der Senioren" jetzt "im sicheren Hafen angekommen."

Lommetz stellte fest, dass es wichtig sei, dass eine "bürgernahe Verwaltung" auch "nah bei den Menschen" sei. Manfred Lommetz war sehr erfreut über die Tatsache, dass die Oedter GGS sehr rasch "eine positive Einstellung zu der jetzt vollendeten Maßnahme" gehabt habe. Lommetz weiter: "Durch die Anwesenheit des Vereins Älterwerden in der Gemeinde Grefrath" gibt es auch eine "höhere Sicherheit für die Schule." Der Bürgermeister vertrat weiter die Ansicht, dass man "ein gemeinsames Domizil gefunden" habe, das sich im Ergebnis" sehen lassen" könne. Spontaner Beifall brandete für den Bürgermeister auf, als er verkündete: "Ich bin sehr stolz auf den Verein Älterwerden in der Gemeinde Grefrath." Und es gab sogar noch eine Vision des Bürgermeisters, die er kundtat und mit viel Beifall positiv aufgenommen wurde: "Ein Bewegungsraum im seit Jahren leerstehenden Oedter Lehrschwimmbecken im Schulgelände." Abschließend unterstrich Manfred Lommetz die Bedeutung des Vereins und meinte: "Sie haben Menschen vor der Einsamkeit bewahrt." Vizebürgermeister Roland Angenvoort fügte hinzu: "Das Außergewöhnliche hat eine Heimat gefunden." Der Verein dankte Sozialamtsleiter Volkmar Josten, der für den Verein immer ein offenes Ohr hat.

Quelle: RP
 
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