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Gemeinde Grefrath
Frühling – zumindest in den Schaufenstern

Gemeinde Grefrath. Mit den Temperaturen haute es fast hin, doch die Sonne fehlte noch, denn der vierte Fastensonntag war auch in Grefrath eher trüb. Gleichwohl feierten die Grefrather und ihre Gäste erstmals ein Frühlingserwachen an der Niers. Dazu hatte die Unternehmer- und Händlerschaft ganz flott den Frühling in die Schaufenster gebracht. 1000 Primelchen sorgten so für "Frühlingsgefühle" nach dem harten Winter. Von Michael Busch

Eiscafés geöffnet

So waren die Schaufensterauslagen der Grefrather Fach-und Einzelhandelsgeschäfte weitaus farbenfroher, als dies sonst der Fall ist. Und bei acht Grad plus musste auch keiner beim Einkaufsbummel frieren. Im Gegenteil: Es ließ sich gut aushalten in der City, wo jetzt auch wieder drei Eiscafés auf der Hohe Straße ihre Türen geöffnet hatten. Neu ist dabei das Eiscafe San Marco auf der westlichen Hohe Straße von Eismeister Silvano Asino.

Der historische Marktplatz war gestern ein Blumen-und Blütenmeer aus "Sonja's Gartenhaus". Geschmackvolle Gestecke, hübsch arrangiert, aber auch Gartenfiguren gab es dort zu bestaunen und käuflich zu erwerben. Ebenso gab es Getränke auf dem historischen Marktplatz. Cafés, Restaurants und Geschäfte hatten geöffnet.

Im Tonbildstudio Fernbach galt das größte Interesse der Besucher den neuen HD-tauglichen Fernsehgeräten. Bei Eisenwaren Anstötz – in diesem Jahr 125 Jahre alt – galt das Interesse Gartengeräten. Und den Besuchern fiel sogleich auf, dass das neue Grefrather Seniorenhaus, das rund 100 Meter von Anstötz entfernt und im Herbst fertig ist, ein "gewaltiger Neubau" werden wird, der das Ortsbild verändert. Schon um kurz nach 13 Uhr war der Parkplatz am Möbelhaus Wehnen im Grefrather Süden fast vollständig besetzt, denn das Grefrather Traditionsmöbelhaus feierte den 75. Geburtstag mit einem Jubiläumsverkauf.

In der City bewegt sich was

Am Rande des Grefrather Frühlingserwachen war zudem zu erfahren, dass das ehemalige Textilfachgeschäft Tinni Brünen – heute im Besitz von Wehnen und zuletzt ein Schlecker-Drogeriemarkt – wohl in Kürze abgerissen werden wird. Schlecker hat das Haus bereits Anfang des Monats verlassen. Deutlich wurde gestern aber auch, dass sich etwas in der City bewegt, seitdem die Unternehmerschaft Grefrath sich in Alt-Grefrath engagiert. Das war auch schon vor Weihnachten sichtbar geworden. Den früheren Chef von Grefrath Aktuell, Manfred Fernbach, freute dies ganz besonders, denn er ist schon im 51. Jahr mit seinem Tonbildstudio in Grefrath Zuhause.

Quelle: RP
 
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