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Stadt Kempen
Für und Wider radeln in der Fußgängerzone

Stadt Kempen: Für und Wider radeln in der Fußgängerzone
Das Radfahren in der Kempener Fußgängerzone ist nicht unumstritten. Manche RP-Leser kritisieren das rücksichtslose Verhalten der Radler. FOTO: Kaiser
Stadt Kempen. Weitere Leser äußerten gestern ihre Meinung.

Weitere Leser haben sich gemeldet, um ihre Meinung über das Radfahren in der Fußgängerzone zu äußern. Radfahren sei aus seiner Sicht möglich, schreibt Manfred Hoffmann. Allerdings sei auch er selbst beinahe in Unfälle verwickelt gewesen. Am Studentenacker habe eine Frau, die mit hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen sei, fast seine Frau umgefahren. Bei ihrem Ausweichmanöver wäre sie fast an einer Hauswand gelandet. "Keine Reaktion, kein Abbremsen, keine Entschuldigung", bedauert Hoffmann. Hoffmann hat überhaupt kein Verständnis dafür, von klingelnden Radfahrern genötigt zu werden, Platz zu machen: "Das führt bei mir zu einer regelrechten Trotzreaktion."

Ulrich Bohla spricht sich dafür aus, das Radfahren in der Fußgängerzone auch künftig nicht zu verbieten. Radfahrer müssten sich den Verkehrsverhältnissen anpassen. Fußgängern müsse bewusst sein, dass sie sich im öffentlichen Verkehr und nicht in privaten Räumen aufhalten: "Die Gefahr schwerer Unfälle ist extrem gering, wenn sich alle Beteiligten daran halten."

Und dann wäre da noch die Kempenerin, die ihren Namen nicht gedruckt sehen möchte. Sie spricht sch dafür aus, zumindest E-Bikes aus der Fußgängerzone zu verbannen: "Viele Rentner sind viel zu schnell unterwegs, ohne das Gefährt richtig zu beherrschen."

Auch die Betreiberin eines Wollladens an der Ellenstraße hat sich zu Wort gemeldet. Sie beobachte, schildert sie, häufig rücksichtloses Verhalten von Radfahrern: "Sie fahren viel zu schnell und gefährden die Fußgänger, besonders die kleinen Kinder."

(hd)
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