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Stadt Kempen
Für Zeche soll ein Nutzungskonzept erarbeitet werden

Stadt Kempen. Frohe Kunde kam gestern aus dem Kempener Rathaus für all diejenigen, denen an der Zukunft der Gebäude der früheren Schachtanlage in Tönisberg gelegen ist. Bei dem Spitzengespräch mehrerer Behörden und Denkmalexperten sowie der Ruhrkohle AG als Eigentümnerin, Vertretern des Kempener Stadtrates und des Zechen-Fördervereins sowie des Naturschutzbundes Nabu verständigten sich die Beteiligten darauf - auch in Zusammenhang mit dem Quartierskonzept zur Wartsbergsiedlung - für das Areal der ehemaligen Schachtanlage ein planerisches Gesamtkonzept zu entwickeln.

"Der Bearbeitungszeitraum für dieses Gesamtkonzept wird nicht unter dem Zeitdruck eines drohenden Abbruchs vorgenommen", hieß es gestern in einer von der Stadt Kempen verbreiteten Presseerklärung. Es soll zunächst das Jahr 2016 genutzt werden, mögliche Perspektiven zu erarbeiten. Andere formelle Verfahren werden in diesem Zeitraum "ruhend" gestellt, heißt es in der Stellungnahme weiter. Das heißt: Einen Abriss von Turm und Nebengebäuden wird es vorerst nicht geben. Die Idee eines Naturschutzzentrums soll nun gemeinsam konkretisiert werden.

Als weiteren Nutzungsbaustein soll erreicht werden, in der Nachfolge der Firma Naue, die 2017 den Wartsberg verlassen wird, neue Gewerbebetriebe anzusiedeln. Hiermit werde einer wichtigen Entwicklungsperspektive von Tönisberg entsprochen, heißt es. Das Bauministerium - als oberste Denkmalbehörde gestern mit am Tisch - will Kontakte nutzen, um Fördermöglichkeiten bei der NRW-Stiftung auszuloten.

(rei)
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