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Stadt Kempen
Funkenartillerie feiert ihren 60. Geburtstag närrisch

Stadt Kempen. Die Funkenartillerie des Löschzuges Kempen hat fast das "Rentenalter" erreicht, ist aber dennoch hoch motiviert und bestens trainiert unterwegs. 60 Jahre Funkenartillerie Kempen wurde Donnerstagabend gefeiert. Die Blauröcke sind nur dann aktiv, wenn es einen Zug gibt, also alle drei Jahre. Rund 300 Gäste kamen zum Biwak im blau und rot geschmückten Festsaal, an der Spitze natürlich Prinz Rainer I. (Pasch), mit Prinzessin Angelika I. sowie den Kindern Simone und Christoph. Stefan Verhasselt moderiert den Abend gekonnt und flott. Die Kempener Stadtgarde eröffnet den Jubiläumsabend. Der Tanz der Garde von Weiß und Blau Kamperlings mit den weiß-blauen Regenschirmen kam bestens an. Kommandeur Stefan Schmitz plaudert über die Geschichte der Funkenartillerie, die 1956 begann. 1977 gab es die ersten Tanzdarbietungen. Diese Tänze wurden weiter entwickelt, als Gabi Schmitz , die Frau des Kommandeurs, das Training übernahm. Es gibt zudem einen großen stattlichen Jubiläumsorden, auf den Stefan Schmitz stolz ist, zeigt er doch Kempener Stadtgeschichte in Verbindung mit der Feuerwehr. Zu sehen sind die Burg, das Kuhtor, die Mühle und die Alte Feuerwache.

Die längste Erfahrung als Gardist in der Funkenartillerie haben Gustav Gentges, Dieter Thören und Stefan Schmitz, die alle zwischen 33 und 36 Jahre aktiv. Übrigens: Auftritte wurden noch nie wegen eines Einsatzes unterbrochen, denn der Löschzug Kempen ist personell bestens aufgestellt. Aber, so Stefan Schmitz zur Rheinischen Post: "Wir sind in unseren Gardeuniformen nachher schon mal zu einem Einsatz gefahren."

(mab)
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