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Stadt Kempen
"Glücksmomente" mit den Unicef-Kickern

Stadt Kempen. Die Fußballjugend des FC St. Hubert hat auch in diesem Jahr wieder eine Menge vor. Von Heiner Deckers

Die Fußballjugend des FC St. Hubert startet in diesem Jahr unter dem Motto "Glücksmomente" eine große Bewegungsoffensive in Kindergärten und Schulen. Seit über 30 Jahren verfährt man im Kendeldorf nach dem Prinzip "1:0 für Kinder - Kinder- und Jugendfußball zeigt soziale Verantwortung". Die Kinder sollen Erlebnisfußball kennen lernen, keinen reinen Ergebnisfußball. Das Konzept hält inzwischen immer öfter Einzug in Lehrbücher für Trainer und Betreuer im Nachwuchsbereich.

Natürlich gebe es auch beim FC St. Hubert normale Training und Ligaspiele, sagt der für das Konzept stehende Karl-Heinz Josten. "Aber das haut schon lange keinen mehr vom Hocker. Kinderfußball muss mehr als 1:0 sein", fügt er hinzu. Er nennt das Ziel für 2016 / 17: "400 Familien und deren Kinder sollen nicht nur die Bewegungsoffensive kennenlernen, sondern auch die mit vielen bundesweiten Preisen ausgezeichnete Kinder- und Jugendarbeit." Man habe beim FC St. Hubert ein Angebot für Eltern, die über den Tellerrand des reinen Fußballsports hinausschauen und Leistungsdruck ablehnen: "Wir lassen kein Kind zurück. Wir zeigen den Eltern, wie schön Kinderfußball sein kann, unabhängig von Druck und Tabellen", betont Josten. Der Verein, kündigt Josten an, werde verstärkt mit Kindergärten und Schulen zusammenarbeiten. Ein Bewegungstag mit der Kita "Unter den Weiden" findet am Montag, 11. April, auf dem Sportplatz an der Stendener Straße statt. Am Montag, 18. April, kommt der Fußball in den Kindergarten Christ-König in Kempen. Am Freitag, 20. Mai, leisten die Unicef-Kicker einen fußballerischen Beitrag bei Väter-Kinder-Zelten des Kindergartens Spatzennest. Hinzukommen die seit Jahren bewährten großen Turniere für Kindergärten und Grundschulen, der Bambini-Treff und das Young Masters. In Zusammenarbeit mit der Gesamtschule Kempen geht es am Samstag, 17. September, um den Gesamtschule-Cup. Jeden Dienstag und Donnerstag bietet der FC St. Hubert Schnuppertage an, bei dem Mädchen und Jungen ausprobieren können, ob Fußball wirklich ihr Ding ist. Einzelheiten hierzu finden sich unter www.fcsthubert.de.

Auch in diesem Jahr betätigen sich die Unicef-Kicker als Botschafter für die Menschenrechte und bieten am Samstag, 21. September, ein Fußball-Camp auf dem St. Huberter Sportplatz. Die Unicefkicker sind auch beim Projekt des DFB und der Bezirksregierung, "Im Fußball zu Hause - Flüchtlinge im Fußballverein", beteiligt.

Derzeit werden 50.000 Flyer und 2000 Plakate verteilt, um auf die verschiedenen Veranstaltungen und Projekte aufmerksam zu machen.

Quelle: RP
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