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Gemeinde Grefrath
Grefrather wollen den Markt für Besucher attraktiver machen

Gemeinde Grefrath: Grefrather wollen den Markt für Besucher attraktiver machen
Bürgermeister Manfred Lommetz war beim Dorfgespräch der Grefrather Grünen zu Gast. FOTO: Kaiser
Gemeinde Grefrath. Beim Dorfgespräch der Grünen kam Kritik auf, weil alle Grefrather Anziehungspunkte außerhalb des Ortskerns liegen. Von Manfred Baum

Zu Gast beim Dorfgespräch der Grünen war Mittwochabend Grefraths Bürgermeister Manfred Lommetz. Fraktionsvorsitzender In erster Linie ging es um den Grefrather Ortskern. Zum Oedter Ortskern soll es einen eigenen Gesprächsabend geben. Es wurde allerdings bereits Mittwoch bekannt, dass wahrscheinlich noch in diesem Jahre der Sparkassenbau abgerissen wird. Dort soll ein Neubau mit acht Wohnungen entstehen.

Ein Vorschlag aus der Runde hört sich vielleicht ein wenig ungewöhnlich an: Auf der alten B 509 zwischen Grefrath und Mülhausen soll ein Teilstück für ein paar Stunden gesperrt werden, um dort einen Tisch aufzubauen, an dem man ungezwungen plaudern und essen kann. Das soll die Ortsteile verbinden. Auch auf dem Grefrather Marktplatz sollte es, zumindest in den Sommermonaten ein verstärktes gastronomisches Angebot geben. Über eine mögliche Schließung der Einbahnstraße am Marktplatz wurde diskutiert, da es schon fast eine Selbstverständlichkeit geworden ist, gegen die Einbahnstraße zu fahren. Erneut wurde über eine mögliche Fußgängerzone im Ortskern diskutiert.

Das Straßenmusikfestival von "KinG" wurde sehr gelobt. Es wurde festgestellt, dass die Attraktionen, die die Menschen nach Grefrath locken, fast ausnahmslos nicht im Ortskern liegen - als da wären: Schwingbodenpark, Flugplatz Niershorst, Freilichtmuseum Dorenburg, Eissport- und Eventpark.

Grünen-Fraktionsvorsitzender Jens Ernesti stellte fest, dass der Durchgangsverkehr im Ortskern zugenommen hat. Die Runde befand, dass es im Ortskern ausreichend Parkmöglichkeiten gibt und dass die Grundversorgung in Grefrath jederzeit gegeben sei. Georg Fasselt (CDU-Ratsmitglied) bedauerte, dass das Fachmarktzentrum auf dem Mäurers-Gelände nicht verwirklicht wurde. Bürgermeister Manfred Lommetz unterstrich, dass Grefrath kein Mittelzentrum und demnach mit Kempen nicht vergleichbar sei. Er wünschte sich ein Schuhgeschäft im Ortskern.

Er sprach sich weiter dafür aus, dass man die Verkehrsführung dem Einzelhandel überlassen sollte. Manfred Wolfers sen. vertrat die Ansicht, dass ein Fachmarktzentrum für Grefrath nicht unproblematisch sei. Rolf Brandt vom Nabu meinte dazu: "Das Fachmarktzentrum ist doch längst tot." Eckhard Klausmann erinnerte daran, dass die Weihnachtsbeleuchtung im vergangenen Jahr nur durch den Einsatz von Ehrenamtlern und Spendern verwirklicht werden konnte. Über Veranstaltungen im Ortskern wurde diskutiert, aber auch über immer höhere Auflagen und Kosten, wenn Veranstaltungen geplant würden.

Als richtig sah Lommetz die Entscheidung an, dass man Start und Ziel beim Radwandertag Anfang Juli vor einigen Jahren von Oedt nach Grefrath verlegt habe.

Quelle: RP
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