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Gemeinde Grefrath
Großer Beifall für Hans Jürgen Perret

Gemeinde Grefrath. Der Grefrather Gemeinderat verabschiedete den stellvertretenden Hauptamtsleiter, der in Ruhestand geht. Der Haushalt wird wohl nicht vor der Sommerpause verabschiedet.

Das gab es so noch nie am Ende einer Ratssitzung in der Niersgemeinde. Nachdem Bürgermeister Manfred Lommetz mit ganz herzlichen Worten den langjährigen stellvertretenden Hauptamtsleiter Hans Jürgen Perret nach 36 überaus erfolgreichen Jahren offiziell in Ruhestand verabschiedet hatte, gab es minutenlange stehende Ovationen des gesamten Rates für Perret. Mehr noch: Es gab von den Fraktionen Abschiedsgeschenke und Lommetz überreichte ihm ein großes von Willi Sleegers gemaltes Aquarell des Grefrather Rathauses. In seiner Laudatio bezeichnete Lommetz Perret, als den "besten Mitarbeiter der Grefrather Gemeindeverwaltung." Er bescheinigte ihm viele gute Tugenden, von der Pünktlichkeit angefangen über die Freundlichkeit, den Ordnungssinn bis hin zu einem hohen fachlichen Können. Perret bedanke sich auch ganz persönlich bei Manfred Lommetz für das gute Miteinander.

In seiner letzten Sitzung vor der Osterpause vertagte der Gemeinderat die Beschlussfassung über die neue Straßenbaubeitragssatzung, da verschiedene Fraktionen noch Beratungsbedarf haben. Kämmerer Wolfgang Rive ließ dazu den Rat wissen, dass es in den verschiedenen Kommunen "auch unterschiedliche Beitragssätze" geben würde. Er sah die Grenze für die Grundstückseigentümer bei 80 Prozent liegen. Wilma Hübecker (CDU) bat die Verwaltung, noch einige Dinge zu erläutern.

Manfred Wolfers jun. erkundigte sich nach dem Stand der Beratungen über den Haushalt 2016. Rive teilte mit, dass man noch in den Beratungen sei, sowohl in der Verwaltung wie auch bei den Fraktionen. Jochen Monhof (SPD) ergänzte: "Am besten wäre es, einen Doppelhaushalt 2016/17 zu verabschieden. Wir werden wohl nicht vor der Sommerpause dazu kommen." Problemlos war die Verabschiedung der vierten Änderung der Satzung für den Grefrather Gemeindefriedhof, der Grefrath als zweite Kommune in Nordrhein-Westfalen nach Essen die Möglichkeit eröffnet, in einem gesonderten Feld die gemeinsame Bestattung von Mensch und Tier in Urnen als Grabbeigabe zu ermöglichen.

Einstimmig sprach sich der Gemeinderat für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung in der Niersgemeinde aus. Die Fraktionen befürworteten die so genannte "Variante 3". Diese Variante beinhaltet zusätzlich den Austausch der Lampenköpfe mit Ausnahme der Pilz- ,Altstadt-und Kugelleuchten.

(mab)
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