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Kreis Viersen
Grüne im Kreis zählen mehr Mitglieder

Kreis Viersen: Grüne im Kreis zählen mehr Mitglieder
Der Vorstand der Grünen im Kreis Viersen: Maria Dittrich, Kassierer Stefan Tillmann und Jürgen Heinen. FOTO: Knappe
Kreis Viersen. Der öffentliche Nahverkehr, Landwirtschaft, Natur und Finanzen beschäftigen den Kreisverband. Von Willi Schöfer

Die Grünen im Kreis Viersen wollen sich für die Verlängerung der Regio-Bahn zumindest bis Mönchengladbach einsetzen. "Wir müssen jetzt endlich einmal den Widerstand der Stadt Mönchengladbach aufbrechen und die Kollegen aufscheuchen", sagte Reiner Neuß, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Verkehr der Grünen im Kreis Viersen, bei der Kreismitgliederversammlung im Süchtelner Weberhaus. Statt "verständnisloser Ablehnung" solle Gladbach darüber nachdenken, welche Vorteile die Stadt selbst von einer Weiterführung der Bahntrasse habe - dies seien einige. Zuvor hatte Neuß ein Plädoyer für freien Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gehalten und betont, dass der Verkehr in Großstädten nicht ständig mit dem Verkehr in ländlichen Bereichen verglichen werden dürfe: "Wir brauchen überall gute Luft", so Neuß.

Wie die Kreisgeschäftsführerin Gemma Russo-Bierke berichtete, gab es in den vergangenen Wochen einen leichten Zuwachs im Kreisverband, der derzeit rund 220 Mitglieder zählt. Russo-Bierke ist noch relativ neu: Sie ist Nachfolgerin von Jens Ernesti, der als Wirtschaftsförderer nach Grefrath wechselte.

Dem Kreisvorstand gehören neben Maria Dittrich aus Viersen und Jürgen Heinen aus Schwalmtal Kassierer Stefan Tillmann, Monika Schütz-Madré und Dietmar Helmreich-Schwinge an. Mit Nicole Brumme, bislang zweite Vorsitzende in Kempen, rückte eine weitere Frau in den Kreisvorstand ein.

Zwischen den Wahlgängen der Delegierten ging es um die Basisarbeit. Dazu gehörte auch eines der Schwerpunktfelder der Grünen, die Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft und Natur. "Wir haben genug Ideen und spannende Themen, brauchen aber dringend jemanden, der dies alles lenkt und koordiniert", so Jens-Christian Winkler. Mehrfach hatte es dazu schon Aufrufe gegeben, allerdings ohne großes Echo. Jetzt sind erneut die Ortsvereine gefragt, Hilfestellung zu geben.

Auch die Finanzen sind ein wichtiges Thema. Denn bei den zu zahlenden Umlagen an übergeordnete Gremien verblieb zuletzt immer weniger Geld in der Kasse. Dittrich sagte zu: "Wir werden über dieses Thema noch grundlegend diskutieren."

Quelle: RP
 
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