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Stadt Kempen
Halbzeit bei den Kempener Ferienspielen

Stadt Kempen: Halbzeit bei den Kempener Ferienspielen
Auch in diesem Jahr sorgt der Kempener Ferienspaß für viel Begeisterung bei den teilnehmenden Kindern und Betreuern. FOTO: Wolfgang Kaiser
Stadt Kempen. Bürgermeister Volker Rübo war zu Gast und kletterte ins Baumhaus. Von Silvia Ruf-Stanley

Vom oft wechselhaften Wetter ließen sich bei der ersten Halbzeit des Kempener Feriespaßes weder Kinder noch Betreuer die gute Laune verderben, berichtete Michaela Haffmanns vom Jugendamt. Einmal wurde ein Ausflug aufgrund des Wetterberichts abgesagt, dann blieb das Wetter aber allen Voraussagen zum Trotz schön. Jetzt entscheide man spontan nach aktueller Wetterlage, so die Sozialarbeiterin.

Längst haben sich die Kinder die großzügige Anlage an der Berline Allee erobert. Die vielen Spielangebote und Möglichkeiten zum Basteln wurden reichlich genutzt. Die Fahrradausflüge in der Umgebung haben sich in diesem Jahr dem Motto "Natur erleben" angepasst. Die Kinder besuchten Landwirte, drehten eine Runde mit dem Förster und erforschten die heimische Kräuterwelt. Das bunt gestrichene Baumhaus auf Stelzen, das die Kinder gemeinsam mit den Ehrenamtlern Otto Birkmann, Hubert Zens und Dieter Doetsch gebaut haben, soll auch noch ein kleines Insektenhotel bekommen. Da gab ein Imker den guten Rat, die Hölzer mit den Löchern für die Bienen nicht anzustreichen. Denn das mögen diese gar nicht, sie würden also das Hotel nicht benutzen.

Außerdem haben die Kinder noch ein Hochbeet gebaut. Damit sie auch sehen, wie etwas wächst, wurden noch schnelltreibende Sämereien besorgt. Jetzt warten alle gespannt darauf, ob die Samen bis zum Ende der Ferien aufgehen. Bürgermeister Volker Rübo kletterte bei seinem Besuch die Leiter hoch, um das Baumhaus auch von innen zu betrachten. In den nächsten Tagen sollen noch Nistkästen und ein Barfußpfad mit verschiedenen Belägen entstehen.

Stets umlagert ist das Trampolin. Aber auch die neue Straßenbahn "Gleis Drei" findet bei den Kindern volle Begeisterung. Da wird auch schon mal ein wenig gestritten, wer jetzt gerade im Führerhaus mit den vielen spannenden Knöpfen sitzen darf.

Vermehrt, so Stadtjugendpfleger André Fitzner, nehmen die Eltern für ihre Kinder das Angebot der wochenweisen Belegung an. Manchmal wollen sie erst einmal sehen, ob sich ihr Kind im Ferienspaß wohl fühlt. Außerdem kann man so die Ferienspaßwochen um den Familienurlaub herum schachteln. Dies verlangt zwar den Organisatoren einiges ab, um immer die ausreichende Zahl an Betreuern zu haben, aber glücklicherweise stehen genügend Reservekräfte zur Verfügung. Interessant ist, so Pfitzner, dass sich unter den Betreuern einige befinden, die früher als Kind selbst beim Ferienspaß dabei waren.

Quelle: RP
 
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