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Gemeinde Grefrath
Handwerkermarkt und Kirmes locken Besucher an

Gemeinde Grefrath: Handwerkermarkt und Kirmes locken Besucher an
Die Verkaufsstände auf der Hohen Straße in der Grefrather Ortsmitte waren gestern beim Handwerkermarkt zeitweise dicht umlagert. FOTO: Prümen
Gemeinde Grefrath. Im Grefrather Ortskern war gestern viel Betrieb. Die neue Werbegemeinschaft stellte ihr Logo vor.

In Grefrath gibt es kaum einen geeigneteren Platz für einen Handwerkermarkt als den historischen Marktplatz. Dort, wo Glockengießer im 12. und 17. Jahrhundert und Schmiede arbeiteten, demonstrierten gestern einige Grefrather Betriebe ihre Handwerkskunst. Allerdings hätten es durchaus noch mehr Firmen sein können, denn es war bei fünf Handwerkern noch viel Platz auf dem Marktplatz. Richtig gut war der Stand vom Garten- und Landschaftsbau Kiekhöfel. Die Mitarbeiter demonstrierten den zahlreichen Besuchern, wie heutzutage gepflastert wird und so attraktive Gartenlandschaften entstehen. Heizung und Sanitär Schommer zeigte die neue Technik unter anderem im Sanitärbereich. Aus dem Autohaus Vanderfuhr kam ein Oldtimer und Fahrradhändler LeoVelo von der Lobbericher Straße bewies, wie attraktiv heutzutage das Radfahren geworden ist, nicht zuletzt dank der Elektroräder.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Vorstellung des Logos der neuen Werbegemeinschaft "Grefrath InTakt." Anja Vermaeten hat es entworfen. Und sie hat sich dabei viele Gedanken gemacht, um der Sport- und Freizeitgemeinde Grefrath gerecht zu werden. Und so findet man auf dem neuen Logo angedeutet den Eissport- und Eventpark, den Flugplatz Niershorst, die Dorenburg, die Schwimmbäder und den nicht mehr begehbaren Aussichtsturm im Schwingbodenpark, dem Gelände der Landesgartenschau von 1970. Das sind alles Aushängeschilder von Alt-Grefrath.

Die Hohe Straße wurde einmal mehr zur Meile der Freunde des Trödels. Kinder boten ihre Spielsachen an, die Erwachsenen Handy-taschen, Uhren, Bekleidung zu Minipreisen, CDs von bekannten Schlagersängern, aber auch praktischen Hilfen für Haushalt oder Auto.

Auf dem Deversdonk war die Kirmes aufgebaut mit zwei Kinderfahrgeschäften und einem halben Dutzend Buden. Die Budenstadt wurde überragt vom "Breakdancer". Gut besucht waren die Cafés. Es gab Kaffee und Kuchen oder Eis für jeden Geschmack. Lobenswert war die Vorleseaktion vor der Grefrather Buchhandlung, wo Kinder ebenso eifrig malten. Eckhard Klausmann von "Grefrath Intakt" verteilte - passend zum Muttertag - kleine Blumentöpfe an die Besucher. Gut besucht waren die Grefrather Einzelhandelsgeschäfte, denn der Handwerkermarkt und die Kirmes waren verbunden mit einem verkaufsoffenen Sonntag.

(mab)
 
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