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Stadt Kempen
Hausgemeinschaft als eine alternative Wohnform fürs Alter

Stadt Kempen: Hausgemeinschaft als eine alternative Wohnform fürs Alter
Kurz nach der Fertigstellung fand ein "Tag der Offenen Tür" im Mehrgenerationenhaus an der Kreuzkapelle statt. FOTO: Kaiser
Stadt Kempen. Der Kempener Quartiersmanager Ingo Behr moderiert am kommenden Freitag, 22. September, eine Informationsveranstaltung mit Experten im Gemeindezentrum Christ-König.

"Wohnen im Alter - Hausgemeinschaften im Fokus" lautet der Titel einer Informationsveranstaltung der Stadt Kempen, die am Freitag, 22. September, 17 bis 19 Uhr, mit Experten im Gemeindezentrum Christ-König am Concordienplatz im Hagelkreuz stattfindet. Vorgestellt werden alternative Wohnformen speziell für Senioren. "Viele ältere Menschen. denken darüber nach, wie sie im Alter wohnen möchten. Die eigenen Kinder sind meist schon ausgezogen, und Zimmer sind dann häufig ungenutzt. Die bisher bewohnte große Familienwohnung/-haus kostet viel Zeit und Arbeit. Schön wäre jetzt eine schnuckelige kleine Wohnung, die trotzdem alle Bedürfnisse befriedigt", meint Ingo Behr, Quartiersmanager fürs Kempener Hagelkreuz. Er bereitet die Informationsveranstaltung federführend vor und wird sie auch moderieren.

Als eine mögliche Wohnform im Alter soll die Hausgemeinschaft vorgestellt werden. Behr: "Hier leben Gleichgesinnte in einem Haus und können je nach Lust und Laune mit anderen Hausbewohnern zusammen kochen, gemeinsam Filme an-schauen oder ein Café besuchen. Der kleine Smalltalk im Garten oder im Gemeinschaftsraum ist jederzeit möglich." Immer mehr Menschen wünschten sich im Alter mehr Kontakte und gemeinsame Aktivitäten, eingebettet in einer funktionierenden Infrastruktur, wo der Bäcker oder der Hausarzt direkt um die Ecke ist.

Die katholische Kirche Christ-König am Concordienplatz im Hagelkreuz: Im Gemeindesaal findet die Informationsveranstaltung zum Thema "Wohnen im Alter" statt. FOTO: Kaiser Wolfgang

Die Veranstaltung soll einen Einblick in die Lebensform solcher Hausgemeinschaften geben. "Vielleicht entwickelt sich daraus auch eine Initiative, die ein gemeinschaftliches Projekt im Hagelkreuz oder in Kempen aufbauen möchte", Behr.

Ein Projektbeirat - bestehend aus den Hausverwaltungen Matthiesen sowie Stenhorst, dem Landesbüro für innovatives Wohnen NRW, der Sparkasse Krefeld, der Volksbank Kempen-Grefrath, der Wohnberatung für Kempen und Grefrath und der Stadt Kempen - lädt gemeinsam mit dem Quartiersbüro Hagelkreuz zu der Veranstaltung ein.

Eingebunden ist auch das seit einigen Jahren im Kempener Süden bereits gut funktionierende Mehrgenerationshaus "Besser gemeinsam Wohnen". Dieses alternative Wohnprojekt an der Kreuzkapelle ist aus einer Privatinitiative der Beteiligten heraus entstanden. Roger Buschfeld stellt es bei der Informationsveranstaltung vor. Außerdem referiert Karin Proff über das Projekt "Miteinander - Wohnen in Verantwortung" in Düsseldorf. Gegen Ende sollen Ideen zum Thema "Hausgemeinschaften in Kempen" gesammelt werden.

(rei)
 
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