| 00.00 Uhr

Stadt Kempen
"Heimat shoppen" beim Kürbisfest

Stadt Kempen: "Heimat shoppen" beim Kürbisfest
Kürbisse stehen beim Stadtfest in St. Hubert wieder im Mittelpunkt. FOTO: Finger
Stadt Kempen. Wer am Wochenende des 12. und 13. Septembers nichts vorhat, sollte mal ins Kendeldorf kommen. Der Werbe- und Bürgerring lädt zum beliebten Stadtfest ein. Die Händler schließen sich der regionalen Werbeaktion an. Von Willi Schöfer und Andreas Reiners

Viele Einheimische haben sich diesen Termin sicherlich schon vorgemerkt: Am Samstag, 12. September, und Sonntag, 13. September, findet im Kendeldorf das beliebte Kürbisfest des Werbe- und Bürgerrings St. Hubert statt. "Bislang machen etwa 50 Händler und Gemeinschaften im Kern von St. Hubert mit", sagte Andrea Lohbeck. Die Floristin ist die zweite Vorsitzende der Werbegemeinschaft, die das alle zwei Jahre stattfindende Fest gemeinsam mit dem Vorsitzenden Wolfgang Büscher und dem Beisitzer und Malermeister Tim Flock organisiert.

Wer am verkaufsoffenen Sonntag noch einen Standplatz bekommen will, sollte sich beeilen. Nachmeldungen sind bis zum kommenden Montag, 7. September, im Blumenladen von Andrea Lohbeck (Hauptstraße 11, Ruf: 02152 80049) möglich. Auch Kinder, die am 13. September beim um 11 Uhr beginnenden und kostenfreien Trödelmarkt mitmachen möchten, sind angesprochen. Der Kindertrödelmarkt wird auf einem Garagenhof an der Drabbenstraße aufgebaut.

Eröffnet wird das Fest, zu dem sicherlich wieder Theresia Schüren ihre bunten und originellen "Kürbis-Familien" mitbringen wird, auf der Festbühne im Schatten der Pfarrkirche bereits am Samstag, 12. September. Dann spielen ab 19.30 Uhr "The Danders". Eine Oldie-, Blues- und Rock'n'Roll-Band, mit Musikern aus Krefeld, Kempen und Tönisvorst.

Offiziell geht es dann am Sonntag, 13. September, ab zwölf Uhr weiter. Erstmals wird der Kirchplatz als Veranstaltungsort eingebunden. Denn dort stellen sechs Kempener Autohändler, die sich unter der Dachmarke "KK-Mobil" zusammengeschlossen haben, ihre neuen Modelle vor. Bei einem Ratespiel sind mehrere Fahrsicherheitstrainings für jeweils zwei Personen zu gewinnen. Aber auch längst in die Jahre gekommene Karossen kommen zu einer Stippvisite vorbei, sowohl Oldtimer als auch alte Traktoren.

Den verkaufsoffenen Sonntag und das Kürbisfest werden auch viele Händler, Gemeinschaften und Initiativen nutzen und sich auch draußen präsentieren. Ein Imker ist unter anderem dabei, die "Rollende Waldschule" der Jägerschaft, Pfadfinder, Katholische Junge Gemeinde (KJG), Feuerwehr oder der Eine-Welt-Laden. Ferner bringt die Grundschule einen "Schoko-Brunnen" mit oder kann man zusehen, wie eine Apfelsaft-Presse funktioniert. Für das leibliche Wohl dürfte ausreichend gesorgt sein; unter anderem wird es Haxen mit Sauerkraut geben.

"Es wäre schön, wenn an den beiden Tagen viele St. Huberter ihre Häuser schmücken und die Fahnen hissen", sagt Wolfgang Büscher. Inmitten der vielen Stände und Aktionen auch für die kleinsten Besucher, so können die Knirpse auf einem Riesen-Hai hüpfen und rutschen, wird ferner auch am zweiten Tag auf der Festbühne einiges los sein. So spielt der Musikverein, zeigt am Nachmittag Petra van de Pas von ihrem Modeshop mit einigen Models die aktuelle Herbstmode. Ab 15.30 Uhr tritt außerdem der talentierte 15-jährige Nachwuchssänger und Gitarrist Sean Levey (Mönchengladbach) und die St. Huberter Coverband "Die Stubbies" auf. Das Fest mit dem verkaufsoffenen Sonntag endet dann offiziell um 18 Uhr. Was nicht heißt, dass dann auch wirklich Schluss sein muss.

Die örtlichen Händler und die Autohäuser-Initiative "KK mobil" wollen das Kürbisfest auch dazu nutzen, um auf die regionale Initiative "Heimat shoppen" von Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein und lokalen Werbegemeinschaften hinzuweisen. Wer vor Ort einkauft, stärkt den lokalen Handel, sichert unter anderem Arbeitsplätze und reduziert die Umweltbelastung.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Stadt Kempen: "Heimat shoppen" beim Kürbisfest


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.