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Stadt Kempen
Heimatverein: 6000 Euro für den guten Zweck

Stadt Kempen. Der Auftritt der "Krefelder Krähen" in Schmalbroich war ein großer Erfolg. Von Eva Scheuss

Damit lässt sich schon so einiges bewegen: 6000 Euro kamen beim Kabarettabend der Krefelder Krähen zusammen, die am 9. September mit ihrem aktuellen Programm "Krähm Brüllée" im Festzelt am Kapellenweg in Ziegelheide fast 400 Gäste begeistert hatten. Es war die Auftaktveranstaltung für das dreitägige Fest, mit dem der Heimatverein Schmalbroich sein 25-jähriges Bestehen feierte. Auf dessen Veranlassung hin kommt diese ansehnliche Summe nun drei Kempener sozialen Institutionen zugute. Im Rathaus wurden jeweils 2000 Euro an die Kempener Senioreniniative (SI), das Kinder- und Jugendheim St. Annenhof und die Freiwilligenagentur überreicht. Die Idee sei gewesen, das Geld möglichst gleichmäßig verschiedenen Bevölkerungsgruppen zukommen zu lassen, berichtete Achim Evertz vom Heimatverein.

Er hatte die Krähen dazu bewegen können, "aus Krefeld herauszufliegen", bezeichnet deren Auftritt als eine "Win-"Win -Situation für alle Beteiligten". Die Kabarettgruppe stiftet die Reinerlöse ihrer Veranstaltungen ausschließlich für gemeinnützige Zwecke. Seit ihrer Gründung im Jahr 1985 haben die Krähen insgesamt so schon 300.000 Euro für den guten Zweck eingespielt. In diesem Fall stockten sie sogar aus eigenen Mitteln die Eintrittsgelder um 360 Euro auf, so dass die große runde Summe zusammenkam. Ihr Leiter Stefan Erlenwein lobte die tollen Rahmenbedingungen in Schmalbroich. "Wir würden in Zukunft gerne öfter nach Kempen kommen", so sein Fazit. Ein Wink, den Vizebürgermeister Otto Birkmann gerne annahm und der ihn bereits laut über mögliche Aufführungsorte künftige nachdenken ließ.

Bereits klar ist, in welche konkreten Projekte das Geld vor Ort hineinfließt Hedwig Stirken von der Freiwilligenagentur berichtete, dass damit das Patenkinderprojekt unterstützt werden wird. Acht Kempener Familien werden derzeit von ehrenamtlichen Paten bei der Alltagsbewältigung unterstützt. Die Senioreninitiative investiert den gespendeten Betrag in ihren mobilen Dienst und in den ambulanten Betreuungsdienst. Der mobile Dienst unterhält derzeit vier eigene Fahrzeuge, mit denen alte Menschen etwa zum Arzt oder zum Wochenmarkt transportiert werden. Der ambulante Betreuungsdienst organisiert Haus- und Krankenbesuche bei Senioren.

Herbert Knops, Leiter des St. Annenhofs, möchte mit dem Geld, über das er sich sehr freute, neue Spielgeräte für die frisch renovierten Außenbereiche anschaffen.

Quelle: RP
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